Rechtsextremisten lösen sich in Brandenburg auch mit Hilfe des Verfassungsschutzes aus der Szene. 14 Personen werden aktuell betreut und begleitet. Das berichtet die Nachrichtenagentur DPA mit Bezug auf das Innenministerium in Potsdam.
Vor drei Jahren startete der Verfassungsschutz in Brandenburg ein eigenes Ausstiegsprogramm mit dem Namen „wageMUT“, um Rechtsextremisten bei einem Ausstieg zu beraten und zu begleiten. Darunter sind laut Ministerium auch Jugendliche aus der gewaltbereiten rechtsextremistischen Szene. Ex-Verfassungsschutzchef Jörg Müller sprach von einem langwierigen Prozess, um sich von der Szene zu trennen.