Fast die Hälfte der Befragten einer Umfrage gibt an, sich wegen Preisen von Lebensmitteln einzuschränken. Das ist ein deutlicher Anstieg im Vergleich zum Vorjahr.
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Immer mehr Menschen leiden unter teuren Lebensmitteln, so eine Forsa-Umfrage. Gestiegene Preise zwingen 45 Prozent der Befragten zur Einschränkung beim Einkauf. Besonders Verbraucher mit geringem Einkommen sind betroffen. Verbandschefin Ramona Pop warnt vor einer weiteren Belastung durch die Mehrwertsteuersenkung auf Speisen ab 2026. Fast-Food-Ketten könnten davon profitieren, während Verbraucher weiterhin unter hohen Lebensmittelpreisen leiden.
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„Eine gesunde Ernährung wird immer mehr zu einer Frage des Geldbeutels“, sagt Verbraucherzentralen-Chefin Ramona Pop.
© Sven Hoppe/dpa
Laut einer Umfrage sind teure Lebensmittel für immer mehr Menschen ein Problem. 45 Prozent der Befragten einer Forsa-Studie im Auftrag der Verbraucherzentrale des Bundesverbands gaben an, dass sie sich wegen gestiegener Preise beim Lebensmitteleinkauf einschränken müssen. Vor einem Jahr hatten dies noch 39 Prozent der Befragten gesagt.
Grundsätzlich blicken viele Verbraucher der Umfrage zufolge skeptisch auf ihre Lage. Wenn sie an ihre persönliche Situation als Verbraucherin und Verbraucher denken, blicken demnach 52 Prozent „eher negativ“ auf das neue Jahr. „Eher positiv“ schauen 47 Prozent voraus. Für die Umfrage befragte das Institut Forsa vom 12. bis 14. November 1.002 Menschen ab 18 Jahren.
„Eine gesunde Ernährung wird immer mehr zu einer Frage des Geldbeutels“, sagte Verbandschefin Ramona Pop der Nachrichtenagentur dpa. Besonders Menschen mit geringem Einkommen machten hohe Preise demnach zu schaffen. Die Lebensmittelpreise seien seit 2020 um mehr als 35 Prozent gestiegen, sagte Pop.
Auf die Mehrwertsteuersenkung auf Speisen in der Gastronomie zum 1. Januar 2026 blickt Pop kritisch. Sie werde nicht dazu führen, dass die Menschen mehr Geld im Portemonnaie haben, glaubt die Verbraucherschützerin. Profitieren würden vor allem Fast-Food-Ketten.
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