Im November 2024 wird der kleine Mika im Zoo Karlsruhe geboren. Seine Mutter Nuka hatte sich entschieden, in einer Höhle in der Außenanlage zu gebären – eine ungewöhnliche Entscheidung, auf welche selbst der Zoo nicht vorbereitet war. Aufnahmen von den ersten Wochen und Monaten nach der Geburt gibt es nur wenige.

Eisbärbaby Mika wird erstmals untersucht

Es begann eine Zeit des Bangens und Hoffens – das Vertrauen in die Mutter war groß, dass die ohnehin risikoreiche Geburt und Aufzucht des Eisbärbabys in den ersten Wochen gelingen würde. Im Februar folgte schließlich das Aufatmen: Das Eisbärbaby wurde zum ersten Mal von den Tierärzten untersucht – ein gesunder, männlicher Eisbär war geboren.

Das Eisbärbaby in 
Karlsruhe.

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Das Eisbärbaby in
Karlsruhe.
Foto: Zoo Karlsruhe/Timo Deible

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Das Eisbärbaby in
Karlsruhe.
Foto: Zoo Karlsruhe/Timo Deible

Mutig testet er seine Kräfte beim Rennen und Klettern. Natürlich gelingt nicht alles auf Anhieb – so stolpert er manchmal oder plumpst sogar ins Wasser, was ihm gar nicht gefällt. Vorsichtig und mit kleinen Schritten tastet er sich dennoch immer wieder an das nasse Element heran.

Mika entdeckt die Welt im Spiel

Immer wieder lobt der Zoo die Mutter des tollpatschigen Mikas. Trotz Faxen bleibe Mutter Nuka stets geduldig. Der kleine Eisbär folgt seiner Mutter Nuka auf Schritt und Tritt.

Eisbärbaby Mika und Mutter Nuka beim Spielen im Wasser.

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Eisbärbaby Mika und Mutter Nuka beim Spielen im Wasser.
Foto: Thomas Riedel

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Eisbärbaby Mika und Mutter Nuka beim Spielen im Wasser.
Foto: Thomas Riedel

Gemäß seiner Jungtiernatur erlernt Mika alles spielerisch. Dabei adaptiert er, was die Mutter vorgibt. Die ein oder andere Rabenkrähe, die sich in das Eisbärengehege gewagt hat, hat Mika bereits gefangen und verspeist. Auch das Schwimmen im tiefen Wasser des Geheges hat er inzwischen gemeistert.

Papa-Kap eingeschläfert – Sohn Mika erhält neues Gehege

Am 16. Juli wurde Karlsruhes Eisbär-Papa Kap eingeschläfert. Der 24-jährige Eisbär lebte nach Mikas Geburt in einem abgetrennten Bereich des Geheges, um den kleinen Mika zu schützen.

Nach Kap‘s Tod dürfen Mika und Nuka nun das große Gehege beziehen. Besonders die Bäume und die Rinde im hinteren Teil des Geheges findet Mika spannend! Aus diesem Grund entscheidet sich der Zoo, auch Bäume im vorderen Teil der Anlage aufzustellen.

Über seine Geschenke und die Geburtstagstorte freute sich Mika sichtlich.

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Über seine Geschenke und die Geburtstagstorte freute sich Mika sichtlich.
Foto: Thomas Riedel

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Über seine Geschenke und die Geburtstagstorte freute sich Mika sichtlich.
Foto: Thomas Riedel

Mikas Zukunft entscheidet das Zuchtprogramm

Mittlerweile hat der junge Eisbär deutlich an Größe und Gewicht zugelegt – insgesamt über 150 Kilogramm. Auch der Größenunterschied zwischen Mutter und Sohn ist kaum noch wahrnehmbar.

Eisbär Mika ist immer noch ein Star und Publikumsmagnet im Karlsruher Zoo!

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Eisbär Mika ist immer noch ein Star und Publikumsmagnet im Karlsruher Zoo!
Foto: Thomas Riedel

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Eisbär Mika ist immer noch ein Star und Publikumsmagnet im Karlsruher Zoo!
Foto: Thomas Riedel

Nach dem ersten Lebensjahr neigt sich eigentlich auch die Stillzeit ihrem Ende zu. Denn sobald Mika die Geschlechtsreife erreicht, wird er nicht mehr im Zoo Karlsruhe bleiben können. Der Plan: Er wird im Rahmen des Erhaltungszuchtprogramms an einen anderen Zoo vermittelt. Dies könnte bereits 2026 oder 2027 der Fall sein.

  • Katharina Peifer

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