Kurz vor dem Jahreswechsel sollen heute 3000 sogenannte Bodycams an die Berliner Polizei und Feuerwehr ausgeliefert werden. Voraussetzung war die Änderung des Allgemeinen Sicherheits- und Ordnungsgesetzes (ASOG), die das Berliner Abgeordnetenhaus Anfang Dezember beschlossen hatte.

2300 der kleinen Videokameras sollen an die Polizei geliefert werden, 700 an die Feuerwehr. Laut Innensenatorin Iris Spranger (SPD) kostet die Anschaffung rund drei Millionen Euro. 

Kameras werden zu Silvester in besonderen Einsatzgebieten genutzt

Bodycams leisten nach Sprangers Einschätzung einen wichtigen Beitrag, um Gewalt gegen Einsatzkräfte vorzubeugen, Transparenz bei behördlichem Handeln zu fördern und eine beweissichere Dokumentation von Straftaten sicherzustellen.

Landesbranddirektor Karsten Homrighausen sagte zuletzt, die flächendeckende Auslieferung der Bodycams sei ein klares Zeichen gegen Gewalt an Einsatzkräften und für den Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 

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Die Kameras sollen in der Silvesternacht in Dienststellen in besonders exponierten Einsatzgebieten verwendet werden. (dpa)