Es gleicht einer Wunderkammer, was Aachen bis März 2026 für Freunde der besonderen mittelalterlichen Skulptur bietet. Die im Suermondt-Ludwig-Museum aufgereihten Exponate sind weder stumm noch still. Sie bewegen sich – und ihre Betrachter. Sie können weinen, bluten und zu uns sprechen (was ja eigentlich nicht sein kann). Das kunstliebende Auge kommt alleine schon auf seine Kosten. Und man ist verführt, einfach nur zu schauen auf diese uralten prächtigen Skulpturen, das Handwerk zu bewundern sowie die künstlerischen und liturgischen Aspekte zu deuten.