In der aktuellen Ausgabe gibt es bei „Bares für Rares“ wieder jede Menge besonderer Raritäten mit spannenden Herkunftsgeschichten.
BILD stellt Ihnen im Folgenden das Highlight der heutigen Folge vor und zeigt Ihnen außerdem, welche weiteren Raritäten am Montag, dem 29. Dezember 2025 versteigert wurden.
Das ist das Highlight der heutigen Folge
Rena und Andreas Knöchlein aus Hamburg brachten in der heutigen Sendung ein kostbares Erbstück zu Horst Lichter (63). Bei dem Schmuckstück handelt es sich um einen massiven Goldarmreif mit auffälligem Rauchquarz. Dieser stammt aus dem Besitz der Urgroßmutter von Andreas und wurde über Generationen weitergegeben. Nun soll der Verkauf des Armreifs die Reisekasse des Paares für eine geplante Weltreise aufbessern. Dementsprechend groß ist die Hoffnung auf einen hohen Erlös.
Schon beim ersten Blick wurde klar, dass dieser Armreif kein gewöhnliches Schmuckstück ist. Es handelt sich um einen schweren Scharnier-Armreif aus 585er Gelbgold, der durch seine spürbare Materialstärke sofort Eindruck macht. In der Mitte sitzt ein außergewöhnlich großer Rauchquarz. Dieser ist offen gefasst und so positioniert, dass er besonders viel Licht einfängt. Das Design ordnete Dr. Heide Rezepa-Zabel (60) stilistisch in die 1950er bis 1960er ein.

Der Armreif mit einem Rauchquarz ist in gutem Zustand
Foto: ZDF
Die Expertin ist besonders von der handwerklichen Qualität des Armreifs beeindruckt. Die solide Scharnierkonstruktion, die saubere Verarbeitung und der sehr gute Erhaltungszustand zeichnen ein hochwertiges Schmuckstück aus. Der Rauchquarz ist in dieser Größe selten in einer solchen tragfähigen Fassung zu finden. Außerdem verleiht er dem Armreif eine monumentale Wirkung am Handgelenk. Auch die Farbkombination aus dem warmen Gelbgold und dem rauchigen Braun ist aktuell wieder sehr gefragt. Entsprechend taxierte Dr. Rezepa-Zabel den Armreif auf einen Wert von 3.300 bis 3.400 Euro.
Im Händlerraum entwickelte sich schnell ein großes Interesse an dem Armreif. Die Mischung aus dem massiven Gold, dem markanten Edelstein und dem gut tragbaren Mid-Century-Design überzeugte die Händler auf Anhieb. Erfolgreich war am Ende Händlerin Susanne „Susi“ Steiger (43), die sich das außergewöhnliche Schmuckstück für stolze 3.200 Euro sicherte.
Alle weiteren Raritäten vom 29. Dezember 2025
Hier eine Übersicht der weiteren Raritäten von heute, dem 29. Dezember 2025, und was die Einschätzung des Expertenteams von „Bares für Rares“ dazu war:
- Mobile Elektroheizung: Mikkel und sein Vater Meik Lauer aus Bremen brachten eine mobile Elektroheizung der Firma AEG zu Horst Lichter. Das Gerät aus den 1950er bis 1970er Jahren diente im Büro des Vaters als Dekoobjekt, funktioniert aber noch. Annika Raßbach (44) taxierte den Wert auf 80 bis 120 Euro.
- Muschelkamee-Brosche: Martin Wacker aus Karlsruhe möchte eine 585er-Goldbrosche mit einer Muschelkamee verkaufen. Die Darstellung einer weiblichen Figur mit Taube, gefertigt in den 1960er-Jahren, ist ein Erbstück seiner verstorbenen Schwiegermutter. Dr. Heide Rezepa-Zabel schätzte das Schmuckstück auf 500 bis 600 Euro.
- Rehkitz (Rosenthal): Isabella und Claudia aus Mannheim präsentierten eine Porzellanfigur eines liegenden Rehkitzes. Isabella rettete das niedliche Stück des Künstlers Fritz Heidenreich (Entwurf 1939) aus einer Haushaltsauflösung vor dem Sperrmüll. Es wurde von Rosenthal zwischen 1934 und 1956 hergestellt und weist lediglich eine kleine Rauheit an einem Ohr auf. Dr. Bianca Berding (48) bewertete das Rehkitz mit 150 bis 180 Euro.
- Fuhrmannsbesteck (Silber): Claudia und Johannes brachten ein Fuhrmannsbesteck, ein Erbstück von Claudias Onkel, mit. Die Griffe der Gabel und des Messers bestehen aus filigranem Silber und stammen ursprünglich aus der Zeit zwischen 1700 und 1710. Später wurde das Besteck in ein Etui aus Pappe und Leder integriert und die Klinge des Messers wurde nach 1888 (800er-Silber) ersetzt. Dr. Bianca Berding taxierte den Wert des historischen Bestecks auf 150 bis 230 Euro.
- Chanel N°5 Leuchtreklame (1986, „Sajem“): Doris und Nina kauften das Schild im Internet. Es stammte aus einer früheren Parfümflaschen-Sammlung, die nie für den Verkauf gedacht war. Mit Ausnahme eines kleinen Bruchs auf der Rückseite ist das Schild makellos. Laut der Expertise ist die Reklame zwischen 200 und 300 Euro wert.
Ob und für wie viel Geld die Stücke über den Händlertresen gingen, erfahren Sie in der heutigen Folge von „Bares für Rares“ um 15:05 Uhr im ZDF.