Foto: Joyn/Christoph Köstlin
Hervorragende Marktanteile sicherte sich Sat.1 am Samstagvormittag. Zu sehen gab es eine besondere Folge des Samstags-Frühstücksfernsehens. Eine Analyse der Zahlen.
Am 1. März diesen Jahres startete Sat.1 das „Frühstücksfernsehen am Samstag“ – nachdem die Sendung zuletzt schon auf den Sonntag ausgeweitet worden war, begrüßt das „FFS“-Team sein Publikum nun auch samstags ab neun rund drei Stunden lang, dann übrigens vermehrt mit Service-Themen. Am letzten Samstag des Jahres ging es unter anderem auch um einen Rückblick auf die vergangenen rund 40 Episoden. Mit 15,5 Prozent Marktanteil lief es für die Live-Sendung aus Berlin ganz herausragend – 0,18 Millionen 14- bis 49-Jährige schauten im Schnitt zu, das warenmehr als doppelt so viele wie etwa 14 Tage zuvor.
Auch die gemessene Reichweite von 470.000 Zuschauerinnen und Zuschauern ist ein neuer Jahresbestwert. Im Jahresschnitt und nach endgültig gewichteten Zahlen kommt die Samstags-Sendung aus Berlin für gewöhnlich auf durchschnittlich 9,3 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen. Die durchschnittliche Sehbeteiligung im Gesamtmarkt liegt bei 0,32 Millionen. Für Sat.1 sind die drei Live-Stunden durchaus ein Erfolg, bedenkt man, dass der Sender in der Zeit früher mit Re-Runs auf deutlich niedrigere Werte kam.
„Frühstücksfernsehen“ zieht bald um
Auch 2026 geht das „Frühstücksfernsehen“ regelmäßig samstags und sonntags auf Sendung. Dem Format stehen aber Änderungen bevor. Die Crew wird ihre langjährige Heimat am Spreeufer verlassen. Wie schon berichtet, soll das „Frühstücksfernsehen“ 2026 ins Axel-Springer-Haus umziehen. Produziert wird die Sendung von der MAZ&more, einer Springer-Tochter-Firma. Die Sat.1-Livesendung dann direkt im eigenen Gebäude zu produzieren, dürfte auch Kosten sparen – und das ist in Zeiten des angespannten TV-Werbemarkts bekanntlich wichtig.
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