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Bei Bayerns Rekordmeister läuft es rund. Vincent Kompany zeigt als Coach volle Kontrolle, während für seinen eventuellen Wechsel schon ein Nachfolgekandidat bereitsteht.
München – Stuttgart-Boss Alexander Wehrle lieferte die verblüffendste TV-Reaktion der Hinrunde. In einer Sendung von Bild Sport, in der Prominente mit überraschenden Thesen konfrontiert werden, sollte der Stuttgart-Boss auf „Sebastian Hoeneß wird Bayern-Trainer“ mit „Stimmt“ oder „Stuss“ antworten. Wehrles Antwort: „Stimmt“ – mit dem Zusatz „Irgendwann wird er es bestimmt sein.“ Die laufende und kommende Saison schloss er dabei explizit aus.
Sebastian Hoeneß hat Harry Kane beim Duell gegen den FCB genau im Blick. © IMAGO/Ulrich Hufnagel
Die Fakten sprechen zunächst gegen einen baldigen Wechsel: Sebastian Hoeneß verlängerte erst im März 2025 seinen Vertrag beim VfB Stuttgart vorzeitig bis 2028. Der 43-Jährige führte die Schwaben in der Saison 2023/24 sensationell auf Platz zwei und zurück in die Champions League. Auch in dieser Saison stehen die Schwaben zur Winterpause auf Platz sechs. Unter seiner Führung entwickelten sich zahlreiche VfB-Spieler zu Nationalspielern.
Sebastian Hoeneß zum FC Bayern?
Auch bei Bayern München ist die Trainerfrage vorerst geklärt. Vincent Kompany verlängerte seinen Vertrag sogar bis 2029 und wird von den Vereinsbossen hoch geschätzt. Seit Ottmar Hitzfeld und Jupp Heynckes vergöttern die Bayern-Bosse keinen Trainer mehr so sehr wie den „Siegreichen“ – das bedeutet Vincent auf Latein.
Doch können die Bayern Kompany langfristig halten? Spekulationen über Interesse von Real Madrid als Nachfolger von Xabi Alonso oder Manchester City für einen möglicherweise amtsmüden Pep Guardiola machen die Runde. Kompanys Vergangenheit bei Manchester City könnte dabei eine Rolle spielen. Früher oder später könnten die Bayern bei einem hohen Gebot schwach werden.
Guardiola, De Bruyne, Neuer: Die wichtigsten Weggefährten von Bayern-Trainer Vincent Kompany
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Wehrles Aussage zeigt das Selbstbewusstsein des VfB-Geschäftsführers, aber auch die Realität im Fußballgeschäft. Namen wie Hoeneß, Neffe von Bayern-Ehrenpräsident Uli Hoeneß, werden automatisch mit dem Rekordmeister in Verbindung gebracht. Die Frage ist nicht ob, sondern wann ein Wechsel passiert. Schon früher wurde der Name Sebastian Hoeneß immer wieder mit dem FCB in Verbindung gebracht. (tb)