Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat erklärt, Moskau halte die strategische Initiative im Krieg gegen die Ukraine. Der Westen müsse sich mit den „territorialen Realitäten“ abfinden, sagte Lawrow der Agentur RIA. Voraussetzung für ein Ende der Kämpfe sei ein Ende der Nato-Präsenz und ein neutraler, bündnisfreier Status der Ukraine. Zudem behauptete Lawrow, auch die USA gingen inzwischen davon aus, dass nach Ablauf des Mandats von Präsident Wolodymyr Selenskyj Neuwahlen nötig seien. (Quelle: Reuters)

Das Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Florida endete ohne konkrete Ergebnisse. Trump stellte eine mögliche Einigung in Aussicht, machte den Zeitpunkt aber vom weiteren Verlauf der Gespräche abhängig. Selenskyj sprach von konstruktiven Gesprächen und kündigte weitere Treffen der Verhandlungsteams an. Offene Fragen bleiben vor allem die Kontrolle über den Donbass und das Atomkraftwerk Saporischschja. Selenskyj bat Trump zudem um langfristige Sicherheitsgarantien von bis zu 50 Jahren. Ein bisheriger Entwurf sieht lediglich Garantien über 15 Jahre vor.