(magi) Timo Utecht (Sparta Bilk): Auch wenn er in seinem letzten Spiel gegen Neuss-Weissenberg wackelte, spielte Timo Utecht eine überzeugende Hinrunde. Im Zweikampf mit Dario Ljubic erhielt der 31-Jährige meist den Vorzug und rechtfertigte das Vertrauen. Insbesondere die starken Leistungen gegen den MSV Düsseldorf und den DSC 99 brachten ihm einen Platz in der Elf der Hinrunde.

Kaan Barak (DSC 99): Keine Sekunde verpasst hat Kaan Barak in der Hinrunde. Der 22-Jährige war beim „Club“ eine Konstante in einer wechselhaften Hinserie. Barak besticht nicht nur durch gutes Stellungs- und Passspiel, sein Trainer schätzt darüber hinaus auch die Vielseitigkeit des Abwehrspielers.

Davor Todorovic (SG Benrath-Hassels): „Er ist für mich der beste Rechtsverteidiger der Liga“, sagt Nermin Ramic über seinen Schützling Davor Todorovic. Auch mit 34 Jahren verfügt Todorovic noch über den nötigen Biss. Der Routinier hält defensiv nicht nur seine Seite sauber, sondern bringt sich auch in das Offensivspiel des Tabellenzweiten ein. So stehen für den Bosnier immerhin schon drei Torvorlagen in der Statistik.

Adnan Hotic (TSV Eller 04): Mit seinem Wechsel von Bilk nach Eller sorgte Adnan Hotic im Sommer für Aufsehen. Doch auch auf dem Platz produzierte der 36-Jährige in der Hinserie für Schlagzeilen. Hotic ist in Eller nicht nur defensiv ein Stabilisator, sondern auch bei Ballbesitz Impulsgeber. Drei Tore und sechs Vorlagen können sich sehen lassen.

Wiren Bhaskar (MSV Düsseldorf): Mit der mit Abstand besten Defensive überwintert der MSV Düsseldorf auf Tabellenplatz eins. Fixpunkt in der Abwehr ist Wiren Bhaskar. Auch mit 32 Jahren verteidigt der Kapitän noch auf sehr hohem Niveau. Zudem weiß Bhaskar auch, wo das gegnerische Tor steht. Drei Tore sind für einen Innenverteidiger beachtlich.

Marcel Kachnowski (DJK Sparta Bilk): Er ist die Entdeckung der Saison bei der DJK Sparta Bilk. In der namhaft besetzten Elf von Jörn Heimann entwickelte sich Neuzugang Marcel Kachnowski zum Dauerbrenner. Der 21-Jährige besticht durch hohe Lauf- und Einsatzbereitschaft und hält den Feingeistern wie Alon Abelski den Rücken frei.

Dennis Schreuers (CfR Links): Die Erwartungen an ihn waren hoch, als Dennis Schreuers im Sommer beim CfR Links anheuerte. Schließlich wechselte der Mittelfeldmann als gestandener Oberligaspieler nach Heerdt. Doch der 35-Jährige ließ sich davon nicht beeindrucken. In gewohnt unaufgeregter Manier spulte der Routinier etliche Kilometer ab und setzte darüber hinaus mit feinem Fuß auch immer wieder Torjäger Paschalis Ivantzikis in Szene.

Jona Simon (Lohausener SV): Auch wenn die Ergebnisse nicht immer stimmten, wurde der Lohausener SV in der Hinserie oft für seine spielerisch guten Leistungen gelobt. Großen Anteil daran hatte Jona Simon, der im Mittelfeld des LSV mit Maximilian Klaas die Strippen zieht. Simon verleiht dem Spiel Struktur, Finesse und Torgefahr. Schon sieben Mal traf der frühere Oberligaspieler des VfB 03 Hilden in dieser Saison ins Schwarze.

Fabian Stutz (TSV Eller 04): 24 Torbeteiligungen in 14 Partien sagen viel aus – Fabian Stutz hat in der Hinrunde abgeliefert. Der Offensivmann der TSV Eller 04 zählte im ersten Saisonhalbjahr zu den Überfliegern der Liga. „Er hat vor allen Dingen in den Topspielen richtig gute Leistungen gezeigt“, lobte Trainer Kerim Kara den 31-Jährigen.

Carlos Penan (MSV Düsseldorf): Auch mit 35 Jahren hat Carlos Penan noch nicht an Torgefahr eingebüßt. Im Durchschnitt trifft der Angreifer des MSV Düsseldorf einmal pro Spiel ins gegnerische Tor. Diese Quote sichert ihm einen Platz in der Elf der Hinrunde.

Benjamin Prah (SG Benrath-Hassels): Der Angreifer aus Ghana zählt seit Jahren zu den gefährlichsten Stürmern im Kreis. Auch in dieser Saison hat es „Benji“ Prah schon wieder krachen lassen. Mit 14 Treffern führt der 31-Jährige die Torschützenliste in Gruppe 1 an.