Wer am zweiten Weihnachtstag nahe der St.-Anna-Kirche unterwegs war, wird besinnliche Klänge vernommen haben.

Verl (gl) – Weihnachtslieder gemeinsamen singen – das ist für viele auch in heutiger Zeit der Inbegriff einer stimmungsvollen Weihnacht. Und am zweiten Weihnachtstag konnten die Besucher der St.-Anna-Kirche eine vollbesetzte Kirche, weihnachtlich geschmückt mit einer großen, schönen Krippe, erleben, teilt Wolfgang Feuerborn, Organisator und Organist von „Eine kleine Weihnachtsmusik“, jetzt mit.

Lieder und Impulse

Vom ersten Lied „Tochter Zion“ bis zum letzten „O du fröhliche“ sangen die Besucher mit. Und dabei standen stets die schönen, bekannten Weihnachtslieder im Mittelpunkt. Dann sei es emotional geworden: In einer Lichterprozession zogen die Kinder zum Altar, begleitet vom Gemeindegesang „Trag in die Welt nun ein Licht“.

Anschließend las die achtjährige Romy Kleinhans aus dem Lukasevangelium die Geschichte von Christi Geburt. Nach einem weihnachtlichen Impulstext von Pfarrer Auris sangen Besucher und Mitwirkende mit Inbrunst das Lied von der Nacht der Nächte: „Stille Nacht, heilige Nacht“.

Besucher sind spendabel

Speziell für diese Feierstunde hatte Wolfgang Feuerborn den „WeihnachtsChor25“ zusammengestellt. Mehr als 40 Sängerinnen und Sänger schufen bei ihren Auftritten ein vierstimmiges Klangbild, das die Zuhörer in ihren Bann zog, teilt er mit. Für den Bachchoral „Ich steh an Deiner Krippen hier“ und Mendelssohns „Hark! The Herald Angels Sing“ hatte der Chor vor dem Altar Aufstellung genommen. Das „Weihnachtswiegenlied“ von John Rutter erklang von der Orgelbühne. Niklas und Andreas Boenke an der Posaune und Helmut Stiebig als Trompeter mit instrumentalen Solostücken.

Und auch in diesem Jahr zeigten sich die Besucher freigiebig und spendeten für den „Warenkorb“, die „Tafel“ und Projekte der Kirchenmusik.

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