„Wie soll unser Kind heißen?“ Eine wichtige Frage, die sich jährlich unzählige werdende Eltern stellen. In Berlin und Brandenburg konnten 2025 zwei Vornamen besonders viele Elternpaare überzeugen. Der in diesem Jahr beliebteste Jungenname löste sogar den bisher sechsfachen Spitzenreiter ab.
Berlin und Brandenburg: Diese Babynamen waren 2025 besonders beliebt
Am Dienstag veröffentlichte Vornamen-Experte Knud Bielefeld das alljährliche Ranking zu den beliebtesten Babynamen. Die Namen Hannah und Noah führen 2025 in Berlin und Brandenburg die Listen für Mädchen- und Jungennamen an.
Besonders der Jungenname stellt eine Überraschung dar: Seit 2018 landete der Jungenname Mohammed mit einer Ausnahme jedes Jahr auf Platz eins. Lediglich 2021 konnte ein anderer Name mehr überzeugen: der aktuelle Spitzenreiter Noah.

Der Name Hannah konnte seinen Titel verteidigen: Bereits 2024 war es der beliebteste weibliche Vorname für Neugeborene in Berlin und Brandenburg.
Beim Ranking für 2025 folgen auf Platz zwei in beiden Bundesländern die Namen Emilia und Matteo. Mohammed liegt inzwischen auf Platz 6. Berlin und Brandenburg werden für das Ranking gemeinsam erfasst.
Die Namen Ada, Ava, Lovis und Otis kommen den Experten zufolge in Berlin deutlich häufiger vor als anderswo. Für Brandenburg sind es nach seiner Auswertung die Vornamen Martha, Ruby, Alwin und Heinrich.

Babynamen 2025: Ein Name fällt bundesweit besonders auf
Bundesweit gesehen habe es bei den Vornamen für Babys nicht viel Bewegung gegeben, sagte Bielefeld der Deutschen Presse-Agentur (dpa): Spitzenreiter bei den Jungennamen ist deutschlandweit ebenfalls Noah, bei den Mädchen ist es Sophia.
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Ein Name sei 2025 dennoch aufgefallen: Der Jungenname Leo schaffte es in die Top Ten der beliebtesten Vornamen – er sei in diesem Jahr deutlich häufiger vergeben worden als in den Vorjahren: „Ob trotz oder wegen des neuen Papstes?“, spekulierte der Experte. In Berlin und Brandenburg liegt Leo im Ranking auf dem siebten Platz.
Für die bundesweite Auswertung haben Bielefeld und sein Team bis Ende Dezember auf 260.000 Geburtsmeldungen von Standesämtern und Geburtskliniken aus 375 Städten zurückgegriffen. Das entspricht etwa 40 Prozent der in Deutschland geborenen Babys.
dpa/day