Oberbürgermeister Eva Weber (CSU) hat in ihrer Ansprache zum neuen Jahr eine positive Bilanz zur Entwicklung der Stadt gezogen. Augsburg sei eine lebenswerte Stadt, das auslaufende Jahr habe viele gute Entwicklungen gebracht, so Weber. „2025 war ein Jahr, in dem Augsburg stärker geworden ist.“ Die Augsburger könnten sich ruhig gegenseitig etwas „mehr mögen“ in diesen unruhigen Zeiten, gleiches gelte auch für ihre Stadt.
Weber zählte, gut zwei Monate vor der Kommunalwahl, eine Reihe von städtischen Leistungen aus der auslaufenden Wahlperiode auf. In den vergangenen sechs Jahren seien mehr als 320 Millionen Euro in die Schulen in Augsburg investiert worden. „Das ist so viel wie nie zuvor in einem vergleichbaren Zeitraum“, so Weber. Das Thema werde auch weiterhin im Fokus stehen. Auch die Entwicklungen um die Uni-Klinik, der Aufbau des KI-Netzwerks, das wirtschaftliches Wohlergehen und Arbeitsplätze sichere, sowie die weiterhin gute Sicherheitslage in Augsburg seien Pluspunkte. „Sicherheit ist Lebensqualität“, so Weber.
Weber ging auch auf die Diskussionen um die Staatstheatersanierung ein. Das Theater, aber auch der Bahnhofstunnel seien „Projekte, die uns organisatorisch, finanziell, aber auch gesellschaftlich fordern und die diskutiert werden“. Zum Theater sagte Weber, in den Diskussionen um die Summe von 417 Millionen Euro fürs Theater werde der staatliche Zuschuss von effektiv etwa 50 Prozent oft außer Acht gelassen. Der städtische Eigenanteil sei in Tranchen von etwa zehn Millionen Euro pro Jahr aufgeteilt. Allerdings kommen deren Zahlung auf die Stadt noch über etliche Jahre zu. „Das ist spürbar, aber auch tragbar“, so Weber. (skro)
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