Als „philharmonische Herzensbrecher“ werden Cellisten in mancher Anekdote augenzwinkernd stilisiert. Das mag an der besonderen Wärme und dem sanglichen Schmelz des Tons liegen, mit denen ihr Instrument der menschlichen Stimme nahekommt – vom Bass bis in die Sopranlage. Beinahe im Übermaß strömen diese Qualitäten aus dem rund sechs Minuten langen „Hymnus“ von Julius Klengel, mit dem die Karriere der zwölf Cellisten der Berliner Philharmoniker begann. Am 11. Januar. 20 Uhr, gastiert die weltberühmte Formation in der Tonhalle.