Das Treffen mit Donald Trump in Mar-a-Lago lief für Benjamin Netanjahu besser als erwartet. Zu verdanken hat er das der größten Schwachstelle im Gaza-Friedensplan.
30. Dezember 2025, 11:21 Uhr
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Donald Trump und Benjamin Netanjahu trafen sich in Florida, um über den Nahostkonflikt zu sprechen. Trumps Friedensplan sieht eine internationale Truppe und einen Friedensrat für Gaza vor. Netanjahu profitiert vom Stillstand der Verhandlungen und der Hamas-Schwäche. Trump unterstützt Netanjahu und droht dem Iran mit B2-Bombern. Die Hamas blockiert den Friedensprozess und Netanjahu bleibt unbehelligt.
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Benajmin Netanjahu und Donald Trump am Montag in Mar-a-Lago
© Joe Raedle/Getty Images
Mehrere Unstimmigkeiten seien bereits ausgeräumt worden, tönte Donald Trump noch vor Beginn der gemeinsamen Pressekonferenz mit Benjamin Netanjahu auf Trumps Anwesen Mar-a-Lago in Florida. Seit Montag ist der israelische Premier zum fünften Mal in diesem Jahr zu Besuch beim US-Präsidenten. Netanjahus Berater fürchteten vorab, Trump werde um „jeden Preis“ die zweite Phase der Waffenruhe in Gaza voranbringen wollen. Doch am Montagabend verkündete das Umfeld des Premiers, das Treffen sei „exzellent“ verlaufen.
Tatsächlich verzichtete Trump auf neue Fristen für seinen sogenannten Friedensplan. Um diesen weiter voranzutreiben, will Trump eine internationale Stabilisierungstruppe und einen sogenannten Friedensrat für Gaza einsetzen. Damit einhergehen soll der Rückzug der israelischen Armee, die aktuell mehr als die Hälfte des schmalen Küstenstreifens kontrolliert. Das wollen Netanjahus teils rechtsextreme Koalitionspartner nicht mittragen.