
Stand: 30.12.2025 14:04 Uhr
Ein denkmalgeschütztes Mehrfamilienhaus in Rotenburg (Wümme) ist bei einem Brand in der Nacht zu Montag völlig zerstört worden. Rund 150 Feuerwehrleute rückten aus, fünf Bewohner kamen in Kliniken.
Es bestehe der Verdacht auf Rauchgasvergiftung, so die Polizei. Ein weiterer Hausbewohner, der laut Kreisfeuerwehr während des Brandes ebenfalls im Gebäude war, kam nicht ins Krankenhaus. Als die Einsatzkräfte in der Hoffeldstraße eintrafen, stand laut Feuerwehr unter anderem der Dachstuhl des Hauses bereits in Flammen. Der Rauch sei auch aus der Ferne sichtbar gewesen. Mehrere Trupps löschten den Brand unter Atemschutz. Insgesamt waren 152 Kräfte von neun Feuerwehren mit 32 Fahrzeugen im Einsatz.
Haus einsturzgefährdet – knapp eine Million Euro Schaden

Die Feuerwehr löschte den Brand unter anderem von zwei Drehleitern aus.
Das Haus sei durch das Feuer so stark beschädigt worden, dass es nun einsturzgefährdet sei, so die Kreisfeuerwehr Rotenburg. Warum das Feuer ausgebrochen ist, sei noch unklar. Nach Angaben eines Polizeisprechers haben Statiker das Gebäude am Montag überprüft, sodass die Brandursachenermittler am Dienstag ihre Arbeit aufnehmen und den Brandort begutachten konnten. Das Ergebnis stehe noch aus. Die Polizei schätzt den Schaden an dem denkmalgeschützten Haus auf knapp eine Million Euro.
Witterung erschwert Löscharbeiten
Alarmiert wurde die Feuerwehr nach eigenen Angaben gegen 2.50 Uhr. Die Löscharbeiten dauerten bis in den Montagmorgen und seien aufgrund der winterlichen Witterungsverhältnisse und der Gebäudestruktur schwierig und langwierig gewesen, hieß es von der Feuerwehr.

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Dieses Thema im Programm:
NDR 1 Niedersachsen | Regional Lüneburg | 29.12.2025 | 09:30 Uhr