Die berühmte Eurostar-Zugverbindung zwischen Frankreich und Großbritannien ist aktuell massiv gestört. Laut der britischen Zeitung „Mirror“ sitzen Passagiere schon seit Stunden im Tunnel unter dem Ärmelkanal fest.

Massive Störung im Zug-Tunnel zwischen Frankreich und Großbritannien

Seit Dienstagvormittag bewegt sich offenbar nichts mehr. Der Grund soll ein Problem mit der Oberleitung sein.  Ein Autozug war demnach durch den Stromausfall liegengeblieben, hieß es in einer Mitteilung des Betreibers. Andere Züge bewegen sich wieder zurück oder fahren vom Festland gar nicht erst los.

Mehr zu Eurostar:

  • Eurostar betreibt seit 1990 Personenzüge zwischen Paris, Brüssel, Amsterdam und London. 
  • Mit dem Le-Shuttle-Autozug können Autofahrer zwischen Calais und dem englischen Folkestone durch den Eurotunnel reisen.
  • Der Europatunnel zwischen Kent (UK) und Coquelles nahe Calais (Frankreich) ist mit 38 Kilometer der längste Unterwassertunnel der Welt.
  • Er führt unter der Straße von Dover im Ärmelkanal entlang.
  • Insgesamt ist der Tunnel 50,4 Kilometer lang.

Eurostar rät allen Kunden, Reisen zu verschieben

„Wir raten allen unseren Fahrgästen dringend, ihre Reise auf einen anderen Termin zu verschieben“, erklärte Eurostar am Dienstag. „Bitte kommen Sie nicht zum Bahnhof, wenn Sie noch keine Fahrkarte haben.“

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Es sei wahrscheinlich, dass es zu Verspätungen komme und Verbindungen kurzfristig gestrichen werden, so die Mitteilung weiter. Auf der Webseite wurden bereits mehrere Zugausfälle angezeigt.

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Eurostar-Passagiere dürfen immerhin auf eine Entschädigung hoffen. Auf der Website des Unternehmens heißt es: „Bei einer Zugverspätung von 60 Minuten oder mehr haben Sie Anspruch auf Entschädigung.“ (mit dpa)