IHK-Hauptgeschäftsführerin Susanne Herre (rechts) kritisiert die Stadt Stuttgart und Oberbürgermeister Frank Nopper (linsk). Foto: Pressefoto Baumann/Julia Rahn/ Lichtgut/Leif Piechowski
Die IHK Region Stuttgart kritisiert fehlende wirtschaftspolitische Impulse, mangelnde Kommunikation der Stadt und auch den Oberbürgermeister selbst.
Die IHK Region Stuttgart wirft der Stadt und Oberbürgermeister Frank Nopper (CDU) vor, wirtschaftliche Belange in der Stadtpolitik zu wenig zu berücksichtigen. IHK-Hauptgeschäftsführerin Susanne Herre bemängelte gegenüber unserer Zeitung die fehlende Kommunikation mit der Wirtschaft sowie das Ausbleiben einer klaren wirtschaftspolitischen Strategie. „In der aktuellen Diskussion nehmen wir den Oberbürgermeister zu wenig wahr“, erklärt sie im Interview.
Beispielrechnung zur Gewerbesteuer
Die Erhöhung um zehn Punkte bedeutet in einem Unternehmen bei einem Ertrag von einer Million Euro etwa 3500 Euro zusätzliche Kosten, rechnet die IHK vor. Zahlte ein Betrieb zuletzt 147.000 Euro Gewerbesteuer, dann seien es künftig 150.500.
Laut der IHK fehle es an verlässlichen Rahmenbedingungen für Investitionen, etwa durch effiziente Verwaltungsabläufe. Es fehle eine „erkennbare wirtschaftspolitische Linie“, erklärt Herre im Interview. Gerade angesichts sinkender Gewerbesteuereinnahmen sei eine stärkere wirtschaftspolitische Ausrichtung notwendig, so die Hauptgeschäftsführerin.
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