Ein Polizist sichert Hand eines Mannes mit Handschellen.

Stand: 30.12.2025 18:08 Uhr

Am Montag war im Hinterhof eines Mehrfamilienhauses in Kiel-Gaarden ein Feuer ausgebrochen. Vierzehn Menschen mussten gerettet werden. Der Tatverdächtige wurde laut Polizei durch Zeugenhinweise gefasst.

Nach dem Brand am Montag in einem Mehrfamilienhaus im Kieler Stadtteil Gaarden hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen. Der mutmaßliche Täter konnte laut den Beamten durch Zeugenhinweise gefasst werden. Den Angaben zufolge handelt es sich um einen 48 Jahre alten Mann, gegen den das Amtsgericht Kiel am Dienstag einen Haftbefehl erließ. Er steht im Verdacht, den Brand gelegt zu haben und sitzt nun in U-Haft.

Gebäude in Kiel-Gaarden noch unbewohnbar

Nach Angaben der Polizei ist der Brandort mittlerweile wieder freigegeben. Die Bewohner können aktuell noch nicht zurück in ihre Wohnungen. Nach Angaben der Polizei wird vom Hausverwalter im Moment geprüft, ob das in den kommenden Tagen wieder möglich sein wird.

Feuerwehr rettet Menschen mit Drehleiter

Das Feuer war am Montag (29.12.) an Abfalleimern im Hinterhof eines Mehrfamilienhauses in der Elisabethstraße ausgebrochen. Laut Feuerwehr breitete es sich bis zum Treppenhaus des Gebäudes aus. Vierzehn Menschen mussten nach Angaben der Feuerwehr mit der Drehleiter gerettet werden, elf wurden wegen Rauchvergiftungen im Krankenhaus behandelt. Am Montag hatte die Feuerwehr noch von zehn Verletzten berichtet. Der Brand war nach Angaben der Feuerwehr schnell unter Kontrolle.

Insgesamt waren etwa 60 Einsatzkräfte im Einsatz. Die Brandursache ist noch unklar. Die betroffenen Bewohner wurden anderweitig untergebracht. Die Ermittlungen dauern an.

Einsatzkräfte der Feuerwehr löschen einen Brand auf einem landwirtschaftlichen Hof von einer Drehleiter aus.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Welle Nord | Nachrichten für Schleswig-Holstein | 30.12.2025 | 18:00 Uhr