Ein Bohrloch von der Tiefgarage in den Tresorraum, 3000 geknackte Fächer mit Geld, Gold und Erbstücken und eine Menge von verzweifelten Menschen, die vor der Bankfiliale ausharrt: Was wie ein Hollywoodfilm klingt, ist für etliche Gelsenkirchener bittere Realität. Bis zu 200 Kunden und Kundinnen der Sparkasse sind an diesem Dienstagfrüh in die Innenstadt von Gelsenkirchen-Buer gekommen, stehen vor den Glastüren der großen Filiale am Marktplatz, um Informationen zu bekommen. 24 Stunden nachdem einer der wohl spektakulärsten Bankdiebstähle der bundesdeutschen Geschichte bekannt wurde, der viele Fragen aufwirft.