Das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege BlfD hat 2025 weitere Gebäude in München auf die Denkmalliste gesetzt. Das teilte das Landesamt mit. Damit sind die Bauwerke nach dem Bayerischen Denkmalschutzgesetz geschützt. Münchnerinnen und Münchner dürften einige Gebäude aus dem Stadtbild erkennen.

Das Isarwerk III an der Hefner-Alteneck-Straße 24 im Dreimühlenviertel ist eines davon. Der Bau aus dem Jahr 1924 von Hermann Leitenstorfer und Fritz Beblo blieb in seiner ursprünglichen Struktur trotz Kriegsbeschädigungen und einer Erneuerung in den Siebzigerjahren weitgehend erhalten. Hier wurde früher aus Isarwasser Strom erzeugt. Laut dem BlfD ist das Gebäude ein seltenes Beispiel dafür, wie eine große technische Anlage so gestaltet wurde, dass sie sich nahtlos in das Stadtbild des dicht bebauten Dreimühlenviertels einfügt.

Das Kolpinghaus in München  stammt aus den frühen Fünfzigerjahren.

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Das Kolpinghaus in München stammt aus den frühen Fünfzigerjahren.
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Das Kolpinghaus in München stammt aus den frühen Fünfzigerjahren.
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In der Nähe des Stachus steht das Kolpinghaus an der Adolf-Kolping-Straße und beherbergt heute das Zentralgesellenhaus. Das Gebäude entstand 1950/51 nach Plänen des Architekten Ernst Barth als Neubau auf dem Grundstück des bereits 1855 eröffneten ersten bayerischen Gesellenhauses, schreibt das BlfD. Hier fanden nach dem Zweiten Weltkrieg hunderte junge Männer ein neues Zuhause, unter einem Dach mit Gemeinschaftsräumen, Werkstätten und einer Kapelle. Der Bau zeige die zurückhaltend-traditionelle Architektursprache des neuen Wiederaufbaus, heißt es weiter.

Die „Atriumhäuser am Biederstein“ zeichnen sich durch mit Naturstein verkleidete Balkonplatten aus.

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Die „Atriumhäuser am Biederstein“ zeichnen sich durch mit Naturstein verkleidete Balkonplatten aus.
Foto: BLfD

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Die „Atriumhäuser am Biederstein“ zeichnen sich durch mit Naturstein verkleidete Balkonplatten aus.
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Am Artur-Kutscher-Platz 1 und 2 in Schwabing zeigen die „Atriumhäuser am Biederstein“ laut dem BlfD, wie Wohnen im München der frühen 1960er-Jahre neu gedacht wurde. Architekt Ernst Barth baute die Häuser mit den fast vollständig umlaufenden Balkonen von 1960 bis 1962. Die Treppenhäuser sind großzügig und die Glasbrüstungen bringen Licht, Luft und Sonne nach Innen. Um die Häuser herum liegt eine großzügige Gartenanlage. Ein Beispiel für die Vorstellung von modernem Stadtwohnen in der Nachkriegszeit.

In Pasing steht dieses expressionistisch geprägte Wohnhaus.

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In Pasing steht dieses expressionistisch geprägte Wohnhaus.
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In Pasing steht dieses expressionistisch geprägte Wohnhaus.
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Als dieses Haus von Architekt Karl Grandy 1927/28 gebaut wurde, gehörte Pasing noch gar nicht zu München, sondern war eine eigenständige Stadt. Die Kleinwohnungsanlage an der Alois-Wunder-Straße 5, 7, 9 und 11 zeugt laut dem BlfD vom Versuch der Stadt, hochwertigen, aber bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Die Zwei-Zimmer-Wohnungen sind rund 50 Quadratmeter groß. Es gibt einen begrünten Innenhof sowie kleine Gärten für die Bewohnerinnen und Bewohner, die ursprünglich zur Selbstversorgung gedacht waren.

Früher Ziegelei, heute Mietshaus: Dieses Haus in Ramersdorf steht seit 2025 unter Denkmalschutz.

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Früher Ziegelei, heute Mietshaus: Dieses Haus in Ramersdorf steht seit 2025 unter Denkmalschutz.
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Früher Ziegelei, heute Mietshaus: Dieses Haus in Ramersdorf steht seit 2025 unter Denkmalschutz.
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1903 baute Ziegeleibesitzer Johann Widmann in Ramersdorf ein viergeschossiges Eckhaus an der Rosenheimer Straße 244 in Ramersdorf. Heute befindet sich darin ein Mietshaus. 1934 wurde das Haus laut dem BlfD umgestaltet, um sich an der benachbarten Mustersiedlung Ramersdorf zu orientieren. Dabei bekam das Haus ein Walmdach und eine einfachere Fassade.

Der Keller unter der ehemaligen Schmiede in Freiham stammt vermutlich aus dem Spätmittelalter.

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Der Keller unter der ehemaligen Schmiede in Freiham stammt vermutlich aus dem Spätmittelalter.
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Der Keller unter der ehemaligen Schmiede in Freiham stammt vermutlich aus dem Spätmittelalter.
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An der Freihamer Allee 28 in Freiham steht eine ehemalige Schmiede – ein jahrhundertealter Nebenbau eines großen Gutshofs. Das Haus steht auf einem gewölbten Keller, der nach Schätzung des BlfD noch aus dem Spätmittelalter stammt. Seit dem 18. Jahrhundert steht darauf ein Wirtschaftsgebäude. Später diente das Gebäude zeitweise als Schmiede, als Waschhaus und als Unterkunft für Landarbeiter. Im 19. und 20. Jahrhundert gab es weitere Aus- und Umbauten – laut dem BlfD ein Zeichen dafür, wie sich die Anforderungen an ein Gutsgebäude über die Zeit veränderten.

Eigner Wohnraum ist nicht nur in München teuer. Hier lesen Sie, an welchen Orten in Bayern Wohneigentum besonders teuer ist.

  • Viola Koegst

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