Frankfurt gelingt gegen Dresden ein wichtiger Heimerfolg, weil er den Löwen im Abstiegskampf der DEL Luft verschafft. Auch in Kassel durfte zum Jahresabschluss gefeiert werden.
Grund zur Freude bei den Löwen Frankfurt nach dem Heimsieg gegen Dresden.
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00:40 Min.|Johan Gallwitz
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Die Löwen Frankfurt atmen im Abstiegskampf der DEL auf, denn am Dienstagabend haben sie als Tabellenvorletzte das Schlusslicht der Liga geschlagen. Die Hausherren gewannen mit 3:0 vor 6.990 Zuschauern in eigener Halle gegen die Dresdner Eislöwen.
Das Spiel stand nicht nur wegen der Tabellensituation unter speziellen Vorzeichen, sondern weil es auch das Wiedersehen in Frankfurt mit Jussi Olkinuora war. Der Goalie stand noch bis zum Sommer bei den Löwen unter Vertrag, doch nach einem Streit mit den Hessen rund um seinen Gesundheitszustand, einigten sich beide Seiten auf eine Auflösung der Arbeitspapiere.
Frankfurt geht früh in Führung
Olkinuora verfolgte die komplette Partie allerdings nur von der Dresdner Bank aus und musste zusehen, wie sein Torwartkollege Janick Schwendener in der 13. Spielminute den ersten Treffer kassierte. Der Kanadier Ty Glover hatte für Frankfurt im Powerplay eingenetzt.
Nachdem die Hausherren im ersten Spielabschnitt die aktivere Mannschaft waren, wurde die Begegnung im zweiten Drittel zunächst ausgeglichener. Doch die Löwen wussten eine Überzahl erneut für sich zu nutzen und gingen durch das zweite Saisontor von Stürmer Carter Rowney mit 2:0 in Führung (32. Minute). Sieben Minute später baute sein Mitspieler Michael Joyaux den Vorsprung der Hessen aus.
Löwen fahren wichtige Punkte ein
Im Schlussdrittel konzentrierten sich die Löwen mehr auf die Defensivarbeit und ließen den Gästen mehr Platz auf dem Eis. Nutzen konnte Dresden das für einen Torerfolg jedoch nicht. Weil auch Frankfurt aussichtsreiche Kontermöglichkeiten liegen ließ, blieb es bis zur Schlusssirene beim 3:0.
Spieler und Fans feierten im Nachgang einen wichtigen Heimerfolg, denn der Sieg gegen Dresden hat den Löwen im Abstiegskampf ein größeres Polster verschafft. Der Abstand auf den letzten Rang und einzigen Abstiegsplatz der DEL beträgt nun 13 Punkte.
Kassel siegt, dankt aber Bad Nauheim nicht
Eine Liga tiefer sind auch die Kassel Huskies ihrer Favoritenrolle gerecht geworden. Im Heimspiel gegen die Eispiraten Crimmitschau setzten sich die Nordhessen eher knapp mit 3:1 durch. Für Kassel trafen Jake Weidner (35.) und Tyler Benson (38./60.) gleich doppelt.
Trotz des Siegs machten die Huskies als Zweite in der Tabelle der DEL2 aber keinen Boden auf den Ligaprimus aus Krefeld gut, weil sich die Pinguine zeitgleich mit 5:1 gegen den EC Bad Nauheim durchsetzen konnten. Den Ehrentreffer erzielte 14 Sekunden vor Schluss Simon Gnyp für die Wetterauer.
Redaktion:
Simon Schäfer
Sendung:
hessenschau.de, Löwen Frankfurt fahren gegen Dresden einen wichtigen Heimsieg ein,
30.12.25, 21:51 Uhr
Quelle: hessenschau.de