Im Bild: v. li. im Zweikampf Marco Hollersbacher, Trier und Kostja Mushidi, 99.

Stand: 30.12.2025 22:44 Uhr

Es läuft gerade bei den Niners Chemnitz. Auch im Heimspiel gegen Trier haben die Sachsen ihre gute Form bestätigt. Trotz einer Schwächephase in der zweiten Halbzeit gab es am Ende einen souveränen Sieg.

Die Basketballer der Niners Chemnitz haben in der Bundesliga den dritten Sieg nacheinander gefeiert. Das Team von Trainer Rodrigo Pastore bezwang Aufsteiger Gladiators Trier mit 96:84 (46:41). Amadou Sow war vor 4.880 Zuschauern in der Messe Chemnitz mit 27 Punkten der beste Werfer der Niners, die nun bei 14:12 Punkten stehen.

Niners trotzen Triers Comeback

Die Gastgeber starteten mit viel Energie und gingen schnell mit 12:4 (6. Minute) in Führung. Trier agierte fahrig und leistete sich im ersten Viertel sechs Ballverluste. Allerdings versäumten es die Chemnitzer, weiter davonzuziehen, weil ihre Trefferquote nach dem guten Start deutlich nachließ. Im zweiten Viertel stabilisierten sich die Gäste in der Offensive, bis zur Pause behaupteten die Niners aber auch aufgrund vieler zweiter Wurfchancen ihre Führung.

Nach dem Wechsel liefen die Trierer von der Dreierlinie heiß und drehten die Partie mit einem 11:0-Lauf zum 60:57 (26.). Doch die Chemnitzer zeigten sich unbeeindruckt und antworteten mit acht Punkten nacheinander. Auch im letzten Viertel hielten sie das Tempo hoch und setzten sich bis zur 36. Minute vorentscheidend auf 92:80 ab.

SpiO/dpa

Mitteldeutscher Rundfunk