Regionalliga: Der Wuppertaler SV wird zum 1. Januar den Trainer wechseln und sich von Sebastian Tyrala trennen. Das kommuniziert aber nicht der WSV selbst, sondern der Ahrweiler BC, der Coach Mike Wunderlich abgibt.

Trainerknall in der Regionalliga West: Beim Wuppertaler SV gibt es zum Jahreswechsel einen Trainerwechsel, aber die Trennung von Sebastian Tyrala gibt nicht etwa der WSV selbst bekannt. Der Ahrweiler BC, der bisher von Mike Wunderlich gecoacht wurde, teilte den Abgang des Kölner Kultspielers in das Bergische Land am Dienstagabend mit.

Wuppertal liegt in der Regionalliga hinter den Erwartungen und kämpft um den Klassenerhalt. Zur Winterpause steht der WSV auf dem möglichen Abstiegsplatz 15, weshalb ein Trainerwechsel grundsätzlich nicht überraschen würde, allerdings wirft der Zeitpunkt zumindest Fragen auf. Mit dem 0:3 gegen Fortuna Köln verabschiedete sich der Traditionsverein am 5. Dezember in die Winterpause, jetzt folgt ein Wechsel des Cheftrainers unmittelbar vor dem Start in die Vorbereitung.

„Mich überrascht da nichts mehr. Mir tut nur der Verein leid. Ich weiß von nichts“, teilte Tyrala dem Reviersport am Dienstag mit. Der 37-Jährige wurde über die Trennung sonach über die Medien informiert. Das war am frühen Abend, FuPa kann wenige Stunden später einen Schritt weitergehen: Der Ahrweiler BC, der in der Rheinlandliga, spielt, kommunizierte nämlich den Wechsel von Wunderlich und Co-Trainer Kevin Pires-Rodriques, der zwischen 2020 und 2023 selbst für Wuppertal auflief, zum Regionalliga-Klub.

Konkret heißt es: „Cheftrainer Mike Wunderlich und sein Assistenztrainer Kevin Pires Rodriques haben den Ahrweiler BC mit sofortiger Wirkung verlassen. Das Trainerduo wird bereits am 1. Januar offiziell beim Regionalligisten Wuppertaler SV vorgestellt und dort künftig die sportliche Verantwortung übernehmen.“ Vom Wuppertaler SV gibt es derweil keine Stellungnahme, stattdessen berichten die Wuppertaler Rundschau und die Westdeutsche Zeitung, dass Sportdirektor Gaetano Manno und Tyrala am Mittwochmorgen sprechen wollen. Außerdem soll Sportvorstand Thomas Richter seinen Rücktritt angeboten haben.

Ein Verlauf, der zur bisherigen Saison passt: unglücklich. Wunderlich, der für seine herausragenden Leistungen im Trikot von Viktoria Köln Kultstatus in der Domstadt genießt, wurde in der Vergangenheit häufiger mit Wuppertal in Verbindung gebracht. Nach seinen Engagements beim SV Bergisch Gladbach und in Ahrweiler steigt Wunderlich erstmals als Trainer in die Regionalliga auf und muss direkt liefern: Im ersten Ligaspiel 2026 gegen die SSVg Velbert (24. Januar) zählen nur drei Punkte.

>>> Das ist Mike Wunderlich >>> Zum Spielplan des Wuppertaler SV ____

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