Knapp 1.000 Verlage und Buchhandlungen, 300 Druckereien, 173 Buchbindereien, 298 graphische Anstalten, 36 Maschinenbauer für die graphische Industrie: So mächtig war die Buchstadt Leipzig zu Beginn der 20. Jahrhunderts, erzählt der Leipziger Verleger Mark Lehmstedt: „Die absolute Blütezeit lag so zwischen 1880 und 1920. Als ganz Europa auf dem absoluten Höhepunkt einer Entwicklung war, die man ja heute noch an den prächtigen Gebäuden, – seien es Schulgebäude, seien es Kirchen, seien es Wohnviertel –, sehen kann, soweit sie den Krieg überstanden haben. Das ist die reichste Epoche, die Europa jemals erlebt hat und auch Leipzig!“