Es ist nicht nur die wunderschöne Altstadt, die Lyon so besonders macht. Die Stadt in der Region Rhône-Alpes bietet einen unschlagbaren Mix aus coolen Highlights und Orten zum Abschalten sowie eine entspannte Atmosphäre.
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Tauche ein in grüne Oasen, erlebe die Stadt von oben und erkunde die breite Palette an Sehenswertem in der Stadt zwischen den Flüssen Saône und Rhône.
Lyons Altstadt Vieux Lyon
Lyon ist die drittgrößte Stadt Frankreichs und zählt rund 520.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Das Aushängeschild der Stadt ist die Altstadt Vieux Lyon. Restaurants, die sich aneinanderreihen, kleine Läden mit hübschen Schaufenstern, versteckte Gänge und Passagen, die sogenannten Traboules, die Innenhöfe verbinden und zu Ateliers und alten Treppenhäusern führen, und dazu Hausfassaden in Naturtönen in Mittelalter- und Renaissance-Architektur: Das alles findet sich in den Kopfsteinpflasterstraßen des Viertels.
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Auf 30 Hektar breitet sie sich am Ufer der Saône aus und vereint die Viertel Saint-Paul, Saint-Jean und Saint-Georges zu einem Gesamtkunstwerk. Kaum auszudenken, dass in den 1960er-Jahren über einen Abriss von Teilen des Vieux Lyon nachgedacht wurde. Heute gehört die Altstadt zu den größten erhaltenen Renaissance-Vierteln Europas und ist seit 1998 Unesco-Weltkulturerbe.
Das schönste Grün: Parc de la Tête d’Or und Grand Parc Miribel Jonage
Aber dem Großstadtflair kann man in den grünen Lungen der Stadt auch ganz schnell entfliehen, wenn Bedarf besteht. Eine perfekte Auszeit im Grünen bietet etwa der Parc de la Tête d’Or, der mit 120 Hektar einer der größten innerstädtischen Parks Europas ist und weitaus mehr als nur cleane Grünflächen bietet.

Auf dem Gelände der grünen Oase befinden sich unter anderem ein kostenloser Zoo, ein Botanischer Garten, mehrere Gewächshäuser, eine Radrennbahn, ein Bootsverleih am künstlich angelegten See, eine Minigolf-Anlage und Cafés. Ganze acht Eingänge führen aus der Stadt in den Park und besonders sehenswert ist der auf der Rhône-Seite mit dem großen geschmiedeten Eingangsportal.
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Aus dem Parc de la Tête d’Or erreichst du über einen Fahrradweg das nächste grüne Ziel: das elf Kilometer entfernte Naturidyll Grand Parc Miribel Jonage. Auf dem 2200 Hektar großen Areal am Stadtrand von Lyon befinden sich zahlreiche Seen und Teiche und es wird eine Vielzahl an möglichen Aktivitäten angeboten. Wie wäre es mit entspannten Sonnenstunden an den Stränden des Parks in der Sommersaison, Golf oder Naturwanderungen? Auch Aktivitäten wie Bogenschießen gehören zu den Angeboten.
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Fantastische Aussichtspunkte in Lyon
Zu Lyons Stärken zählen auch die Panoramablicke an verschiedenen Orten der Stadt. Dank der zwei Hügel von Lyon eröffnen sich Perspektiven, die es in sich haben. Eine davon bekommst du, wenn du den höchsten Aussichtspunkt der Stadt begehst, der sich im Turm der Basilique Notre-Dame de Fourvière befindet. Im Rahmen von Führungen geht es 345 Stufen hoch auf dessen Plattform mit phänomenalem Blick.

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Auch wer nicht in den Turm der Basilika emporsteigt, hat bereits vom Hügel Fourvière eine fantastische Aussicht, was die Esplanade de Fourvière zu einem beliebten Ort für Fotos macht. Wenn der Himmel klar ist, kann man von hier sogar die Alpen sehen. Wer den Fußweg auf den Hügel umgehen möchte, nimmt die Standseilbahn aus der Altstadt.
Ein weiteres Aussichtshighlight und eher noch ein Geheimtipp ist der Blick aus dem Jardin des Curiosités auf den Anhöhen von Saint-Just im 5. Arrondissement. Montreal schenkte Lyon diesen Park anlässlich ihrer Städtefreundschaft. Parkbänke und Stuhlskulpturen bieten Sitzgelegenheiten und der Blick kann hier frei über den Süden Lyons streifen. Auch am Abend erlebst du von hier einen ganz besonderen Blick auf die Stadt.
Das außergewöhnliche Musée des Confluences
An der Spitze der Halbinsel, wo Rhône und Saône zusammenfließen, steht das wohl außergewöhnlichste Museum Lyons: das Musée des Confluences. Schon von außen trumpft das Museum auf. Wie ein Raumschiff mutet die Architektur des 180 Meter langen, 90 Meter breiten und fast 40 Meter hohen Gebäudes im dekonstruktivistischen Stil an. 300 statt der geplanten 60 Millionen kostete das Gebilde aus Glas, Beton und Edelstahl, das 2014 mit neun Jahren Verspätung eröffnete.
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Im Inneren empfangen Ausstellungen zu Naturwissenschaften und wissenschaftlichen Entwicklungen die Besucherinnen und Besucher, wobei permanente Ausstellungen von temporären ergänzt werden. Die Dauerausstellungen zeigen das Leben nach dem Urknall, den Menschen und die biologische Vielfalt, die Funktionsweise von Gesellschaften und die Beschäftigung mit dem Jenseits.
Optische Täuschung: Street-Art in Lyon
Bei dem, was in Lyon als Street-Art geliefert wird, musst du manchmal zweimal hinsehen, um Realität und Kunstwerk unterscheiden zu können. Große, über die Stadt verteilte Murals mit illusionistischer Technik und dreidimensionaler Wirkung, Trompe-l’œil genannt, stellen in Lyon deine Wahrnehmung auf die Probe.

Zu den absoluten Hinguckern zählt das „Fresque des Lyonnais“ an der Ecke Quai St-Antoine/Rue de la Martinière, das Berühmtheiten der Stadt auf Balkonen zeigt, unter anderem den kleinen Prinzen und seinen Schöpfer Antoine de Saint-Exupéry, den Koch Paul Bocuse und die Brüder Lumière, die als Wegbereiter des Kinos in die Geschichte eingingen. Mit „Le mur des canuts“ beherbergt Lyon auch die größte Wandmalerei Europas (40 Boulevard des Canuts, 69004 Lyon), die Häuser, Läden, lange Treppen und Einwohner täuschend echt abbildet.
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Ein Hingucker am Abend ist außerdem die Wandmalerei „Lyon en 2046“, die eine Vision der Zukunft der Stadt darstellt (106 Avenue Jean Jaurès). Das Kunstwerk arbeitet mit Lichtern, die unter der Farbe verlegt wurden, und wird so vom Einbruch der Dunkelheit bis Mitternacht beleuchtet.
Viele Radwege und langsame Autos
Wer die Hektik und Lautstärke anderer Großstädte gewohnt ist, wird sich in Lyon vielleicht über die ruhigere Atmosphäre wundern. Der Grund: die Verkehrspolitik der Stadt. Lyon ist eine Fahrradstadt. Gut ausgebaute Radwege entlang von Rhône und Saône laden zum Tritt in die Pedale ein.
Bis zum Jahr 2030 sollen weitere Hunderte Kilometer sichere Radwege entstehen. Grundlage dafür ist der Radwegeplan „Les Voies Lyonnaises“, der vorsieht, das Stadtzentrum mit den Ballungsgebieten zu verbinden. Beim städtischen Fahrradverleihsystem Vélo’v kannst du ein Fahrrad leihen, um die Stadt zu erkunden.

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Zur entspannten Atmosphäre von Lyon trägt auch das Tempolimit für Autos bei. Anders als in Deutschland ist es in Frankreich problemlos möglich, Tempo 30 einzuführen – so geschehen auf fast allen städtischen Straßen in Lyon im Frühjahr 2022. Die Bilanz nach zwei Jahren: Die Zahl der Unfälle wurde um 35 Prozent reduziert, berichtete der „Spiegel“.
Verwunschene Orte wie die Île Barbe
Ein Ort wie aus dem Märchen, auch das nennt Lyon sein Eigen. Die Île Barbe ist eine Insel im Fluss Saône im Norden von Lyon im 9. Arrondissement. Rund fünf Kilometer vom Zentrum Lyons bietet das stille Eiland einen Rückzugsort mit Relikten der Vergangenheit. Grünflächen mit alten Bäumen, eine alte Kapelle, eine Kirche sowie die Ruinen einer Abtei, deren Ursprünge bis ins sechste Jahrhundert zurückreichen, verleihen dem Inselchen ein mystisches Flair.

Besonders schöne Perspektiven der Insel erhaschst du vom Wasserweg aus. Dafür eignen sich verschiedene Bootstouren, die ab dem Zentrum starten, etwa von Anbietern wie Les Bateaux Lyonnais. Alternativ können auch selbst führerscheinfreie Boote gemietet werden, um die Insel zu umrunden.
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