Bordesholm/Flintbek. Der Silvesterlauf des TSV Flintbek, bei dem in diesem Jahr zum 40. Geburtstag 204 Teilnehmende um den kleinen Schierensee neben dem großen Westensee an den Start gingen, ist ein familiärer und gemütlicher Event zum Jahresausklang. Man kennt sich, kommt nach dem Schwitzen bei Punsch, anderen Getränken und Keksen ins Gespräch.
Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige
Nach 22:05 Minuten trabt ein Trio aus Felde gemeinsam nach einer Seerunde ins Ziel. Rund vier Kilometer haben sie hinter sich, sie sind die ersten. „Bei mir zählt der olympische Gedanke: Dabei sein ist alles“, sagt Andreas Malzahn. Für ihn war die Veranstaltung eine Premiere.
Florian Rühl, der schon mehrfach mitgelaufen ist, erklärt sein Schwitzen am letzten Tag des Jahres so: „Das ist ein toller Auftakt für Silvester. Es ist eine anspruchsvolle Strecke, das Event hat eine tolle Atmosphäre.“ Ole Brosse, ein ambitionierter Freizeitläufer, betont: „Ich habe mit diesem Lauf meine 2000 Kilometer in diesem Jahr erreicht.“
Silvesterlauf ist für viele eine gute Tradition
Zwei Runden und damit gut acht Kilometer absolvierten Verena Becker und Tjark Schaatt, die gemeinsam nach 33:05 Minuten ihren Lauf als Gewinner beendeten. Der in Flensburg lebende Tjark macht deutlich: „Ich komme eigentlich aus Flintbek. Der Lauf ist ein bisschen Heimat.“
Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige
Offiziell stellte der Organisator Bernd Cohrt (78) vor dem Start seine Nachfolgerin Maike Linneweber vor. Die Leiterin der Leichtathletiksparte übernahm auch die Siegerehrung. Will sie etwas verändern? „Nein, eigentlich ist alles so, wie es ist, gut.“ Beibehalten will sie aber das gemeinsame Keksebacken mit der Abteilung. Die süßen Naschereien kamen gut an. Der TSV Flintbek hatte wegen des 40. Geburtstags zusätzlich 140 Berliner spendiert.

In Bordesholm strömten gegen 14 Uhr trotz Regenschauer vor dem Start deutlich mehr Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Badestelle am Ende der Seestraße. Organisator Joshua Bercher vom TSV Bordesholm schätzt die Zahl der Laufenden auf 250 bis 300. Während die Veranstaltung in Wrohe tolles Laufwetter hatte, hatte man in Bordesholm nicht so viel Glück. Kurz nach dem Start begann es zu regnen.
„Es ist gute Tradition für uns, Silvester mit dem Lauf in Bordesholm zu beginnen. Als Gruppe machen wir das bestimmt schon seit mehr als 15 Jahren. Und die Startzeit am Nachmittag passt gut“, berichtet Markus Küstner von der VR Bank in Neumünster.
Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige
Ida (23) und Wiebke (35), beides Spielerinnen aus der zweiten Handball-Frauenmannschaft der SG Bordesholm/Brügge, gingen mit einem Haarreif mit dem Aufdruck „Happy New Year“ an den Start. „Unser Trainer möchte, dass wir mitlaufen, damit wir etwas für unsere Fitness machen“, erzählen beide grinsend. „Wir sehen den Lauf als Spaß.“
Schnellster Läufer war übrigens Bennet Winkelhardt (21). Knapp über 18 Minuten benötigte er für die fünf Kilometer lange Strecke um den See auf dem Seerundweg in Bordesholm. Bereits im vergangenen Jahr war er schnellster Läufer.
KN