Aus zwei Schließfächern einer Sparkassen-Filiale in Bonn sind offenbar 20 Kilo Gold im Wert von rund 2,2 Millionen Euro verschwunden. Ein Mitarbeiter der Bank steht im Verdacht, sich unbefugt Zugang verschafft zu haben.
Aus Schließfächern einer Sparkassen-Filiale in Bonn ist offenbar eine große Menge Gold verschwunden. Wie der Bonner „General-Anzeiger“ berichtet, sollen aus dem Schließfachbereich einer Filiale am Friedensplatz rund 20 Kilogramm Gold im Wert von etwa 2,2 Millionen Euro entwendet worden sein. Ein Mitarbeiter der Bank steht im Verdacht, sich unbefugt Zugang zu zwei Schließfächern verschafft zu haben.
Die Polizei bestätigte am Mittwoch ein laufendes Ermittlungsverfahren, äußerte sich jedoch nicht zu weiteren Details. Auch Angaben zum Tatablauf oder zur genauen Dauer der Ermittlungen machten die Behörden in Nordrhein-Westfalen nicht.
Die Sparkasse Köln/Bonn teilte mit, dass es bereits am 17. Dezember zu einem Sicherheitsvorfall in der betroffenen Filiale gekommen sei. Zwei Schließfächer seien betroffen gewesen, man stehe seitdem in engem Austausch mit den betroffenen Kunden. „Seit dem Bekanntwerden laufen interne und polizeiliche Ermittlungen“, hieß es.
Nach Informationen des „General-Anzeigers“ wurden im Zusammenhang mit dem Verdachtsfall Durchsuchungen bei dem mutmaßlichen Täter sowie bei dessen Vater durchgeführt. Der verdächtige Bankmitarbeiter soll demnach festgenommen worden sein. Wie der Zugriff auf die Schließfächer möglich gewesen sein könnte, ist unklar. Die Ermittlungen dauern an.
Erst vor wenigen Tagen war in der Sparkasse in Gelsenkirchen ein Millionendiebstahl entdeckt worden. Die Unbekannten brachen Kunden-Schließfächer auf und erbeuteten Bargeld, Gold und Wertgegenstände im Wert von mindestens 30 Millionen Euro.
krö