Jetzt verstecken sie es schon im Socken…
Die Norweger probieren es einfach weiter.
Rückblick: Nach dem Anzugs-Betrugs-Skandal im März 2025 bei der WM in Trondheim schauen alle ganz genau hin. Damals tauchte ein Video auf, das zeigte, wie die Norweger ihre Anzüge manipulierten. Die Sportart stand unter Generalverdacht, viele Köpfe rollten.
Bei den Männern wurde in der Quali zum Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen der Norweger Halvor Egner Granerud (29), bei dem die Schrittlänge nicht passte, wie schon bei Timi Zajc (Slowenien), der nach Platz 2 in Oberstdorf disqualifiziert wurde, disqualifiziert.
Und jetzt hat es auch eine Norwegerin erwischt!

Anna Odine Strom
Foto: picture alliance / NTB
Bei der TNT (Two Nights Tour) wurde lange nach dem Springen das Ergebnis nochmal korrigiert. Während Nika Previc, Schwester von Skisprung-Star Domen Prevc, gewann und DSV-Skispringerin Selina Freitag sich über Platz 2 freuen konnte, hat die FIS nachträglich Anna Odine Strom (27), die auf Platz 10 landete, disqualifiziert!
Der Grund: Irre! Die Norwegerin hatte in einem Socken eine weitere Sohle versteckt. Das ist nicht erlaubt, steht unter Artikel 222.5 des Regelwerks.
Heimlich mitgefilmt: Der Skisprung-Skandal im Video
Quelle: BILD11.03.2025
Jetzt verstecken sie schon Sohlen in den Socken!
Auch bei den Damen, die damals vom Betrugsskandal in Trondheim nicht betroffen waren, schaut die FIS nun wohl genauer hin. Die Material-Chefkontrolleurin ist Aga Baczkowska, kommt aus Polen.
Das Skispringen ist seit dem Mega-Skandal tief erschüttert, bei den Herren greift FIS-Chefmaterial-Kontrolleur Matthias Hafele (Österreich) durch: „Bei mir gilt die Null-Toleranz-Regel. Ich habe allen Teams gesagt: Geht nicht ans Limit. Sonst ist die Wahrscheinlichkeit, dass ihr disqualifiziert werdet, sehr hoch.“
Bei der Vierschanzentournee gab es bereits drei Disqualifikationen, bei den Frauen jetzt die erste.
Weitere nicht ausgeschlossen …