Das Resümee der Feuerwehren ist positiv. Die freuen sich immer sehr, wenn wir kommen.

Nico Bachmann, Leiter der SEG Versorgung in Greiz

Die Lösung für dieses Problem leuchtet in Retter-Neonfarben und gehört zur Greizer Rettungsambulanz: eine mobile Küche für Einsatzkräfte in Ostthüringen, damit „die Helfer bei Kräften bleiben. Das Resümee der Feuerwehren ist positiv. Die freuen sich immer sehr, wenn wir kommen.“

Versorgung ohne Katastrophenalarm

Dann rückt eine mobile Feldküche an, die bis zu 5.000 Leute versorgen kann. Aber wer versorgt Helfer bei kleineren, aber dennoch langwierigen Einsätzen?

Das macht die Versorgung flexibel.

Sebastian Sommerfeld, Geschäftsführer der Greizer Rettungsambulanz

Wenn sich beispielsweise abzeichnet, dass ein Einsatz die ganze Nacht dauert, kann der Versorgungswagen der Greizer Rettungsambulanz alarmiert werden – ohne dass jemand einen Katastrophenfall ausrufen muss. „Das macht die Versorgung flexibel“, sagt Geschäftsführer Sebastian Sommerfeld, der mit Gemeinden in Ostthüringen und Westsachsen Hilfeleistungsverträge abgeschlossen hat, um die Verpflegung der Einsatzkräfte zu sichern.

„Wir machen damit keinen Gewinn und rechnen nur ab, was verbraucht wird. Am Ende ist das eine Plus-Minus-Null-Rechnung.“ Denn die Mitglieder der SEG arbeiten ehrenamtlich.

Früher sei die Versorgung häufig durch die Ehrentruppen der Feuerwehr geschehen, heute sei das eher nicht mehr der Fall, so Sommerfeld. Er arbeitet wie viele seiner Kollegen des Rettungsdienstes selbst bei der Freiwilligen Feuerwehr.

Einsatztruppe ist bei Feuerwehrleuten und Co. beliebt

Seit zwei Jahren rückt die SEG-Versorgung der Greizer Rettungsambulanz bei länger andauernden Einsätzen aus. Zunächst nur mit einem Transporter. „Aber der war zu klein und wir mussten uns immer einen Tisch besorgen, wo wir eine mobile Feldküche aufbauen konnten, einen kleinen Gasherd zum Wassererhitzen. Und dann brauchten wir aber eine mobile Küche“, erinnert sich Bachmann.

Der Drehspieß wird sich sehr oft gewünscht. Aber bis jetzt muss noch die Bockwurst herhalten.

Nico Bachmann, Leiter der SEG Versorgung in Greiz

Also baute das Team einen gebrauchten Anhänger zur mobilen Küche mit viel Stauraum um. Gemeinsam mit einem vollbepackten Mannschaftstransporter steht dieser Anhänger nun allzeit bereit zum Ausrücken.

Im umgebauten Mannschaftswagen liegt ein beheizbares Zelt. Im Wagen lagern neben Töpfen und Assietten auch Getränke und warme Mahlzeiten, sagt Nico Bachmann. „Soljanka, Linsensuppe, Erbsensuppe, Bockwurst, Tee, dazu zwei Kaffeemaschinen – Kaffee geht immer sehr, sehr gut an Einsatzstellen.“

Die SEG ist bei Feuerwehrleuten und Co. beliebt – und Wünsche haben die auch schon geäußert: „Der Drehspieß wird sich sehr oft gewünscht. Aber bis jetzt muss noch die Bockwurst herhalten.“