Berlin – Sie hat es wieder getan! Zum Jahreswechsel hat Jette Nietzard mit einem Beitrag auf der Plattform X erneut Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Die ehemalige Chefin der „Grünen Jugend“ schrieb: „Männer, die ihre Hand beim Böllern verlieren, müssen zumindest keinen Wehrdienst leisten.“
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Eine offensichtliche Anspielung an vergangenes Jahr. Nach der Silvesternacht mit fünf Todesopfern und vielen Verletzten schrieb sie: „Männer, die ihre Hand beim Böllern verlieren, können zumindest keine Frauen mehr schlagen.“
Dieser Beitrag war kurz darauf gelöscht worden. Nutzer hatten ihr vorgeworfen, Verletzungen zu relativieren und das Thema Gewalt gegen Frauen mit dem Thema privates Feuerwerk zu verknüpfen. Auch aus dem Grünen-Umfeld erhielt Nietzard Kritik. Die damalige Grüne-Jugend-Chefin entschuldigte sich später öffentlich und erklärte, sie hätte den Tweet so nicht formulieren sollen. Zuvor hatte sie ihre Aussage noch in einem Video verteidigt.
Der neue Silvester-Post knüpft inhaltlich an diese frühere Debatte an. Zwar ist Nietzard inzwischen nicht mehr Vorsitzende der Grünen Jugend, ihre Äußerungen werden jedoch weiterhin wahrgenommen und kommentiert.