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Wie wohnen die Münchner? Im Januar 2026 startet die Erhebung für den Mietspiegel 2027.Wie wohnen die Münchner? Im Januar 2026 startet die Erhebung für den Mietspiegel 2027. © Symbolbild: dpa/Sina Schuldt

Wie wohnen die Münchner? Dieser Frage geht ein Marktforschungsinstitut ab Januar 2026 auf den Grund und startet eine postalische Befragung.

München – Knapp 30.000 Münchner Haushalte erhalten vom Marktforschungsinstitut Kantar GmbH nach den Zufallsprinzip im Januar 2026 Post. Die Wohnungen, die in den Mietspiegel 2027 Eingang finden können, werden ermittelt. Laut Gesetz können im Mietspiegel nur Wohnungen berücksichtigt werden, deren letzte Mietpreisänderung nicht mehr als sechs Jahre zurückliegt.

Münchner Mietspiegel 2027: Zu welchen Faktoren Haushalte Angaben machen müssen

Sollten alle notwendigen Kriterien für eine Mietspiegelerhebung zutreffen, werden Mitarbeiter von Kantar persönliche oder telefonische Interviews mit den Mieter vereinbaren, um weitere Daten zu erheben – vor allem zu Art, Größe, Ausstattung, Beschaffenheit und Lage der Wohnungen. Dabei herrscht die Auskunftspflicht.

Diese Befragung läuft bis Ende April 2026. Anschließend werden Vermieter hinsichtlich der energetischen Ausstattung und Beschaffenheit der Wohnungen befragt. Auch hier herrscht Auskunftspflicht. Im Juli 2022 wurde von der Bundesregierung eine Auskunftspflicht für die Befragung bei qualifizierten Mietspiegeln eingeführt. Diese gilt auch im Rahmen der Datenerhebung für den Mietspiegel 2027.

Wichtiges Instrument zur Miethöhe in München

Die Daten werden in anonymisierter Form und nach dem Datenschutz ausgewertet. Die Teilnehmer der Umfrage können sich sicher sein, dass ihre Angaben nur zu diesem Zweck verwendet werden.

Sozialreferentin Dorothee Schiwy hebt die Wichtigkeit des Mietspiegels hervor. Damit können sich Münchner zuverlässig informieren, ob ihre Miethöhe für die Wohnung zulässig sei. „Gerade in Ballungsräumen wie München ist ein qualifizierter Mietspiegel auch ein wichtiges Instrument für die Einhaltung der Mietpreisbremse. Denn die Miethöhe bei Abschluss eines neuen Mietvertrags darf in der Regel nur um maximal zehn Prozent über der ortsüblichen Miete liegen. Je mehr Haushalte befragt werden können und je ausführlicher diese Daten sind, desto besser ist die Grundlage für den Mietspiegel,“ erklärt Schiwy.

Aktueller Mietspiegel

Den derzeit gültigen Mietspiegel 2025 gibt es als kostenlose Broschüre bei der Stadt-Information im Rathaus und im Amt für Wohnen und Migration in der Franziskanerstraße 8. Im Internet steht er unter http://www.mietspiegel-muenchen.de zur Verfügung.

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