Laut lokalen Medienberichten plant Frankreich ab September 2026, Kindern unter 15 Jahren die Nutzung von sozialen Medien zu verbieten und das Handyverbot auf alle weiterführenden Schulen auszuweiten.

Dieser Schritt erfolgt vor dem Hintergrund wachsender öffentlicher Besorgnis über die schädlichen Auswirkungen von Online-Aktivitäten auf junge Menschen. In seiner Silvesteransprache versprach Präsident Emmanuel Macron, „unsere Kinder und Jugendlichen vor sozialen Medien und Bildschirmen zu schützen“.

Screenshot vom 01.01.2026 um 09:43:53 Uhr Illustratives Bild.

Er kritisierte außerdem die sozialen Medien als eine der Ursachen für Gewalt an Schulen und äußerte seine Hoffnung, dass Frankreich dem Beispiel Australiens folgen würde, das vor kurzem ein ähnliches Verbot für Kinder unter 16 Jahren eingeführt hat.

Laut Quellen von Le Monde und France Info plant die französische Regierung , Anfang Januar dieses Jahres einen Gesetzentwurf zur rechtlichen Prüfung vorzulegen. Dieser Entwurf sieht eine Erweiterung und weitere Verschärfung der bestehenden Regelungen vor.

Seit 2018 sind Mobiltelefone in Frankreich an Grund- und Sekundarschulen verboten. 2023 trat ein weiteres Gesetz in Kraft, das Social-Media-Plattformen verpflichtet, die Zustimmung der Eltern einzuholen, bevor Kinder unter 15 Jahren Konten erstellen dürfen; die Durchsetzung dieser Regelung gestaltet sich jedoch weiterhin schwierig.

Trotz zahlreicher politischer Hürden stößt der Vorschlag der französischen Regierung auf breite Zustimmung in der Bevölkerung. Eine Umfrage von Harris Interactive aus dem Jahr 2024 ergab, dass 73 % der Befragten ein Verbot der Nutzung sozialer Medien für Kinder unter 15 Jahren befürworten. Die neuen Regelungen sollen künftigen Generationen in Frankreich einen stärkeren „digitalen Schutz“ bieten.

Quelle: https://congluan.vn/phap-du-kien-cam-tre-em-duoi-15-tuoi-dung-mang-xa-hoi-10325190.html