Nach fast vier Jahren Betrieb steht das Zentrum seit dem 18. Dezember nun leer. Zu Spitzenzeiten lebten in der Notunterkunft bis zu 5.500 Menschen gleichzeitig in großen Leichtbauhallen, darunter ukrainische Geflüchtete und Asylbewerber.
Eilig aufgebaut worden war das Zentrum im März 2022 nach Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine. Es stand wegen hoher Kosten und den dortigen prekären Lebensbedingungen in der Kritik. Eigentlich sollten Neuankömmlinge dort nur übergangsweise und für kurze Zeit untergebracht werden. Viele lebten aber viele Monate oder noch länger in den Hallen, in denen sie kaum Privatsphäre hatten.