Die Silvesternacht ist aus Sicht der Dresdner Feuerwehr friedlich verlaufen. Die Kameraden rückten in den vergangenen 24 Stunden zu insgesamt 68 Brandeinsätzen aus. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Rückgang von rund 35 Prozent.

Besonders positiv: bis zum jetzigen Zeitpunkt wurden keine Angriffe auf Einsatzkräfte bekannt. Den Schwerpunkt bildeten erneut Brände von Müllcontainern sowie von nicht vollständig abgebrannten Feuerwerkskörpern. 

Balkonbrand in Striesen war größter Einsatz

Den umfangreichsten Einsatz gab es kurz vor drei Uhr auf der Tittmannstraße in Striesen. Auf dem Balkon eines Mehrfamilienhauses war ein Brand ausgebrochen, der sich auf die Wohnung ausweitete. Nachbarn retteten die beiden Bewohner, die Feuerwehr löschte.

Der 63-jährige Mieter und seine 56-jährige Partnerin wurden notärztlich versorgt und mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus transportiert. Die betroffene Wohnung ist nicht mehr bewohnbar. Aufgrund der starken Rauchentwicklung mussten weitere Bewohner des Hauses vorsorglich evakuiert werden. Sie wurden vorübergehend in einem Bus der Dresdner Verkehrsbetriebe betreut und konnten nach Abschluss der Einsatzmaßnahmen in ihre Wohnungen zurückkehren.