Bilanz von Ordnungsamt und Rettungskräften

Trotz Feuerwerksverbot: Tausende Böller in der Altstadt sichergestellt

01.01.2026 – 12:00 UhrLesedauer: 1 Min.

Düsseldorf: Ein Schild mit der Aufschrift "Feuerwerksverbot" steht am Rheinufer in der Altstadt.Vergrößern des Bildes

Düsseldorf: Ein Schild mit der Aufschrift „Feuerwerksverbot“ steht am Rheinufer in der Altstadt. (Quelle: Oliver Berg)

Trotz Feuerwerksverbots findet das Ordnungsamt in der Düsseldorfer Altstadt tausende Feuerwerkskörper. Die Gesamtbilanz der Nacht fällt dennoch positiv aus.

In der Düsseldorfer Altstadt galt zum Jahreswechsel 2025/2026 ein Feuerwerksverbot. Wie das Ordnungsamt mitteilte, wurden dennoch 7.832 Feuerwerkskörper sichergestellt und vernichtet.

Das Ordnungsamt, die Feuerwehr, verschiedene Hilfsorganisationen und die Polizei Düsseldorf arbeiteten in der Silvesternacht eng zusammen. Mitarbeiter des Ordnungs- und Servicedienstes (OSD) ertappten 30 Wildpinkler auf frischer Tat und stellten in 18 Fällen Tabak und Alkohol bei Jugendlichen sicher.

Die Feuerwehr Düsseldorf setzte mehr als 236 Kräfte ein, darunter auch Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr und des Rettungsdienstes. Demnach rückten die Einsatzkräfte zu 95 Feuermeldungen aus. In 68 Fällen brannte ein Papier- oder Müllcontainer.

Ein größerer Einsatz ereignete sich jedoch in Garath. Dort kam es gegen 1 Uhr zu einem Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Carl-Friedrich-Goerdeler-Straße. 12 Personen mussten von der Feuerwehr betreut werden.

Video | Feuerwerksverbot: ein Pro & Kontra

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Am Burgplatz betrieben Hilfsorganisationen einen Erste-Hilfe-Bereich. Nach Angaben der Feuerwehr und des Rettungsdienstes gab es keine Verletzungen im Zusammenhang mit Feuerwerkskörpern.

Die Gesamtbilanz der Feuerwehr umfasst zwischen 22 und 7 Uhr neben den 95 Feuermeldungen auch 27 technische Hilfeleistungen, 216 Notfallrettungen und 100 Krankentransporte.

Das Ordnungsamt und die Feuerwehr ziehen insgesamt eine positive Bilanz der Silvesternacht. Trotz einzelner Verstöße gegen das Feuerwerksverbot in der Altstadt verlief der Jahreswechsel weitgehend ruhig.