Spranger lobt Vorgehen von Polizei und Feuerwehr
Innensenatorin Iris Spranger hat eine verhalten positive Bilanz der Silvesternacht für Polizei und Feuerwehr in Berlin gezogen. Das entschiedene Vorgehen gegen illegales Feuerwerk, die Pyroverbotszonen und das konsequente Eingreifen der Polizei in der Nacht hätten sich als richtig erwiesen, erklärte die SPD-Politikerin am Neujahrsmorgen. „Dennoch haben wir auch diesmal Gewalt und einen unverantwortlichen Umgang mit Feuerwerk erlebt, bei dem Unbeteiligte und Einsatzkräfte zu Schaden kamen.“
Ihre vorläufige Bilanz: Die Polizei nahm nach Sprangers Angaben 420 Menschen kurzzeitig fest. 30 Polizistinnen und Polizisten wurden im Silvestereinsatz verletzt, fünf weitere im Tagdienst.
Die Polizei registrierte zwischen 18.00 Uhr und 6.00 Uhr genau 2.340 Einsätze, bei der Feuerwehr waren es zwischen 19.00 und 6.00 Uhr etwa 1.830. Die Zahlen bewegen sich in etwa auf dem Niveau des Vorjahres.