Bereits ein Jahrzehnt nach dem ersten Abschlussjahrgang zeigt sich nach Angaben der Dualen Hochschule (DHBW) am Standort in VS-Schwenningen, „wie stark die enge Verzahnung von Wirtschaft und Technik sowie die früh verankerten KI-Inhalte das Profil des Studienangebots prägen“.
Studiengangleiter Olaf Kreyenkamp betont den hohen Praxisbezug und die Zukunftsorientierung, mit denen die DHBW ihre Studierenden auf kommende Anforderungen vorbereitet. Vor zehn Jahren schlossen die ersten Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs BWL – Technical Management an der Dualen Hochschule ihr Studium ab.
Das Jubiläum nimmt Studiengangleiter Olaf Kreyenkamp zum Anlass, auf die Entwicklung des Studienangebots und seine Bedeutung für die zukünftige Arbeitswelt zu blicken.
„Wichtiger Baustein“
Als größte Hochschule des Landes und bundesweit führend bei der Zahl an Bachelor-Abschlüssen sieht die DHBW dieses Studienangebot als wichtigen Baustein für die Qualifizierung des akademischen Nachwuchses. „Die Welt verändert sich – und mit ihr die Fragen, die Unternehmen bewegen“, sagt Kreyenkamp. Der Studiengang biete jedoch nach wie vor die richtigen Antworten: „Durch die Kombination aus betriebswirtschaftlichem Fundament und technischen Inhalten haben unsere Absolventinnen und Absolventen eine breite Basis, die sie in vielen Branchen gefragt macht“.
Ein Beispiel für die Anpassungsfähigkeit des Studiengangs sei der Bereich der Künstlichen Intelligenz. „Viele unserer Dozierenden kommen direkt aus der Praxis und bringen aktuelle Entwicklungen sofort in die Lehre ein. Dadurch haben wir KI-Themen schon früh adressiert“, so Kreyenkamp. Die enge Verzahnung von Theorie und Praxis bleibe ein entscheidender Vorteil des DHBW-Modells.
Vorteil des dualen Studiums
Während Künstliche Intelligenz repetitive Aufgaben zunehmend übernehmen werde, sei der Studiengang zudem weiterhin eine hervorragende Vorbereitung auf die Arbeitswelt: „Unternehmen brauchen Menschen, die komplexe Zusammenhänge verstehen, technische Abläufe einordnen und betriebswirtschaftlich denken können“, so Kreyenkamp weiter.
An der DHBW Villingen-Schwenningen verfolge man konsequent das Ziel, die Studierenden auf die Herausforderungen von morgen vorzubereiten. Interdisziplinäre Studienangebote seien für die Region und darüber hinaus wichtig. „Dieses Zusammenspiel aus Theorie und Praxis macht unsere Hochschule stark“, sagt Lars Meierling, Rektor der Dualen Hochschule in VS-Schwenningen. Der Studiengang vereine Betriebswirtschaftslehre mit technischen Fächern wie Digitaltechnik, Mechatronik sowie Mess- und Steuerungstechnik, um einige zu nennen.
„Unsere Absolventinnen und Absolventen arbeiten an der Schnittstelle zwischen Technik und Wirtschaft. Genau dieses Bindeglied wird es auch künftig brauchen – mehr denn je“, betont Kreyenkamp. Die Studierenden erlernten Denkstrukturen, die in technischen Disziplinen zentral seien und auch in anderen Bereichen vielseitig eingesetzt werden könnten. Zudem entscheiden sich immer mehr Alumni im Anschluss an den Bachelor für ein Masterstudium an der DHBW.
An der Schnittstelle
„Sie erkennen, dass sie mit unserem Studiengang das Potenzial mitbringen, ihre Kompetenzen konsequent weiter auszubauen“, erklärt Kreyenkamp. Viele Studierende verfügen vorab über technische Vorkenntnisse – etwa durch den Besuch eines Technischen Gymnasiums, Leistungskurse in Mathematik oder Physik oder eine Ausbildung, beispielsweise zum Mechatroniker.
Eine zwingende Voraussetzung sei das jedoch nicht. „Wichtig ist vor allem die Bereitschaft, sich breit aufzustellen und sowohl wirtschaftliche als auch technische Zusammenhänge verstehen zu wollen“, führt Olaf Kreyenkamp aus.