Ein aufregendes Jahr liegt hinter dem VfB. Das gilt auch für die Verantwortlichen in Stuttgart. Jetzt benotet BILD die Bosse für Ihre Arbeit. Teil 5 des großen Halbjahreszeugnisses!

Die Noten für die VfB-Bosse

Sebastian Hoeneß (43): In Bundesliga, Pokal und Europa League steht der VfB sportlich unter dem Erfolgstrainer gut da. In 15 Ligaspielen holte Stuttgart im Schnitt 1,73 Punkte pro Spiel. Dazu haben Spieler wie Jaquez, Hendriks und Nartey unter Hoeneß einen weiteren Schritt nach vorne gemacht. Note 2

Fabian Wohlgemuth (46): Zusammen mit Wehrle blieb Stuttgarts Kaderplaner im Sommer stark, als Bayern an Woltemade baggerte und verkaufte den Knipser für die Rekordsumme von rund 80 Millionen Euro zu Newcastle. Stark! El Khannouss und Andrés waren Top-Neuzugänge, einzig Jovanovic und Bouanani enttäuschen bislang. In der Winterpause wird Wohlgemuth auch daran gemessen, ob es ihm gelingt, den XXL-Kader (33 Spieler) zu verkleinern. Note 2

Die VfB-Führungsetage um CEO Alexander Wehrle (50), Sportvorstand Fabian Wohlgemuth (46) und Präsident Dietmar Allgaier (59/v.r.n.l.)

Die VfB-Führungsetage um CEO Alexander Wehrle (50), Sportvorstand Fabian Wohlgemuth (46) und Präsident Dietmar Allgaier (59/v.r.n.l.)

Foto: dpa

Alexander Wehrle (50): Unter dem CEO hat sich der VfB für die Anhänger wieder etwas mehr geöffnet. Bei der Fan-Schande von Deventer war er mittendrin, zeigte klare Karte gegen die Gastgeber („Das geht überhaupt nicht“) und forderte eine lückenlose Aufklärung. Stark! Bewies in der Transfer-Posse um Woltemade Widerstandsfähigkeit und ließ sich nicht von den Spitzen des FC Bayern beeindrucken. Gut gepokert! Note 2

Christian Gentner (40): Der Sportdirektor traut sich immer mehr in die erste Reihe, gibt Interviews in der Mixed Zone. Er könnte in seinen Aussagen aber noch etwas klarer werden, um sein Profil zu schärfen. Sonst macht der Ex-Profi solide Arbeit. Unter anderem beim Tomás-Deal, den er mit eingetütet hat. Note 3

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Dietmar Allgaier (59): Ein Präsident zum Anfassen. War Teil der „VfB im Ländle“ Sommertour, die bei den Fans sehr gut ankam. Mit seiner gelassenen Art sorgte er für Ruhe im Verein. Und ist als Aufsichtsratsvorsitzender aktuell mit der Suche nach einem Kasper-Nachfolger vertraut. Eine Entscheidung wird Mitte Januar erwartet. Note 2

Rouven Kasper (43): Verließ den VfB nach vier erfolgreichen Jahren in Richtung FC Bayern. Der Marketingvorstand hat in Stuttgart Spuren hinterlassen, unter anderem mit Projekten wie dem XXL-Stadion-Umbau oder einem neuen Branding für die Marke VfB. Note 2