Silvester in Frankfurt
Hunde finden im Flughafen Zuflucht vor Böllern und Raketen
Aktualisiert am 01.01.2026 – 14:26 UhrLesedauer: 2 Min.
Hundebesitzer machen es sich im Terminal des Frankfurter Flughafens gemütlich: Dort hatten die Tiere es ruhiger als in der Stadt. (Quelle: IMAGO/5VISION.NEWS/imago)
Lautes Knallen und grelles Licht des Silvesterfeuerwerks macht vielen Hunden Angst. Im Frankfurter Flughafen gab es daher ein spezielles Angebot für Tierhalter.
Die Silvesternacht ist für die Tierwelt mit den vielen Böllern und Feuerwerken eine Belastung. Daher fanden am größten deutschen Flughafen in Frankfurt zahlreiche Tierhalter mit ihren Haustieren Zuflucht vor dem Lärm der Silvesternacht, manche machten es sich dort mit Decken und Körbchen gemütlich.
Rund um den Flughafen herrscht ein Feuerwerksverbot, daher war es dort deutlich ruhiger als im restlichen Stadtgebiet. Viele Tierhalter verbrachten den Silvesterabend daher im Schutz des Terminals.
Auch verschiedene Hotels boten in der Silvesternacht einen sicheren Hafen für Tierhalter. Im Sheraton Frankfurt Airport-Hotel wird seit einigen Jahren ein spezielles „Silvester-Hunde-Package“ angeboten. Dieses beinhaltet sowohl eine Übernachtung als auch ein Dinner.
Jahr für Jahr werden zu Neujahr unzählige Tiere durch die Knallerei in Panik versetzt. Nach Angaben von Tierschutzorganisationen reagieren besonders Hunde, Katzen und Wildtiere empfindlich auf die lauten Explosionen. Viele Haustiere versuchen zu fliehen, laufen davon oder verletzen sich im Stress. Tierärzte raten daher, Fenster und Türen geschlossen zu halten und das Tier bereits am Abend zu beruhigen.
Ähnliche Schutzangebote wie am Frankfurter Flughafen gibt es inzwischen auch an anderen Orten: Etwa in München und Hamburg öffneten vereinzelt Hotels oder Veranstaltungsräume für Tierhalter, die eine ruhige Silvesternacht verbringen wollten.
Hunde-Experten empfehlen bei Feuerwerken grundsätzlich, das Tier keinesfalls alleine zu lassen. So ist es sinnvoll, die Rollläden herunterzulassen, damit die Tiere das Feuerwerk nicht sehen können. Besonders der Lärm von Raketen und Böllern setzt vielen Tieren zu. Die Tierschutzorganisation Tasso empfiehlt, mit Radio oder Fernsehen eine beruhigende Geräuschkulisse zu schaffen, die den Knall der Feuerwerkskörper überdeckt.
