Etwa 50 Geschädigte hatten vor Weihnachten erfolglos auf ihre bestellten Pakete gewartet, die nie bei ihnen ankamen. Laut Polizeipräsidium in Ravensburg hatte mutmaßlich ein Zusteller diese Pakete auf dem Waldspielpatz „Horach“ in Ailingen entsorgt. Die Polizei ermittelt in dieser Angelegenheit. Sie leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Verletzung des Postgeheimnisses ein und bitten Zeugen, die den Zusteller beobachtet haben, sich unter Telefon 07541/701-0 zu melden.

Ein Spaziergänger hatte die Pakete kurz vor Weihnachten auf dem Wanderspielplatz gefunden und die Polizei alarmiert. Die Beamten fanden mehrere Dutzende Pakete, die zum Teil schon vom Regen durchweicht waren. Bislang war unklar, wie es nun weitergehen wird.

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Jetzt aber hat sich der Versandhandel Amazon gemeldet. Laut Polizei in Ravensburg hat Amazon die Pakete abgeholt, um sie nach Aufarbeitung der Verpackung erneut den Kunden zuzustellen.

„Hinter jeder Amazon Bestellung stecken Teams und Partner und Partnerinnen, die hierfür ihr Bestes geben. Die meisten Pakete kommen ohne Probleme zu den Kunden und Kundinnen. In Einzelfällen, wenn etwas passiert, stehen wir mit dem Kunden oder der Kundin in Kontakt, um das Problem zu lösen – so auch in diesem Fall“, teilt die Amazon Pressestelle in München auf Anfrage der Schwäbischen Zeitung mit.

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Was Amazon jetzt macht

Amazon wird die Pakete neu verpacken, weil von dort bekanntlich keine beschädigten Pakete verschickt werden. Die Kunden und Kundinnen sollten ihre Pakete in den nächsten Tagen also unversehrt zugeschickt bekommen.