Vor dem Beginn der Darts-WM rechneten die meisten Experten mit einem Finale der zwei besten Spieler der Weltrangliste, Luke Littler und Luke Humphries. Jetzt ist klar: Daraus wird nichts!
Humphries ist im Viertelfinale am Holländer Gian van Veen gescheitert. Der Weltmeister von 2024 verliert die Partie deutlich mit 1:5.
Damit geht für Humphries die Niederlagenserie gegen den Europameister weiter. 2025 hatte er alle vier Spiele gegen ihn verloren – darunter das EM-Finale in Dortmund (10:11).
Gary Anderson dominiert: Herausragendes Viertelfinale bei der Darts-WM!
Quelle: DAZN01.01.2026
Van Veen spielt eine richtig starke Partie. Er erzielt im Schnitt 105 Punkte, trifft 55 Prozent auf die Doppel. Humphries kommt immerhin auf einen Average von 101, verwandelt allerdings nur 34,4 Prozent seiner Doppelversuche.
Währenddessen rückt van Veen durch den Triumph auf den 3. Rang der Weltrangliste, überholt damit Michael van Gerwen als besten Holländer. Die Vorherrschaft endet nun nach 13 Jahren.

Fairer Moment: Humphries beglückwünscht van Veen
Foto: Getty Images
Ausschlaggebender Moment: Im 3. Durchgang hat Humphries die Chance auf den Satzgewinn, muss dafür 80 Punkte checken. Anstatt die Triple 20 zu treffen, landet der Pfeil zunächst in der Triple 5. Danach will er die 15 treffen – es wird die 2. So hat er keine Chance mehr auf einen Doppelversuch. Van Veen ist sofort zur Stelle und holt sich den Satz.
Durch das Humphries-Aus steht fest, dass Luke Littler (18) auch nach der WM die Weltrangliste anführen wird. Lediglich Humphries hätte das Wunderkind mit einem WM-Sieg von der Spitze verdrängen können.
Im Halbfinale bekommt es van Veen mit Gary Anderson zu tun, Littler spielt gegen Ryan Searle.
Mehr zum ThemaDarts-WM: Die Spiele des Tages
Nachmittag:
Ryan Searle (ENG/20) – Jonny Clayton (WAL/5) 5:2 (3:1, 3:0, 3:1, 1:3, 3:2, 1:3, 3:0)
Gary Anderson (SCO/14) – Justin Hood (ENG) 5:2 (3:0, 1:3, 3:0, 2:3, 3:0, 3:1, 3:0)
Abend:
Luke Littler (ENG/1) – Krzysztof Ratajski (POL) 5:0 (3:2, 3:0, 3:0, 3:2, 3:1)
Luke Humphries (ENG/2) – Gian van Veen (NED/10) 1:5 (2:3, 3:1, 2:3, 1:3, 2:3, 1:3)