Tesla steigert 2026 die Produktion im Werk Grünheide: über 5.000 Model Y pro Woche, Ausbau mit Genehmigungen, Exporte helfen, Förderung soll Nachfrage beleben.
Tesla will die Produktion im europäischen Werk in Brandenburg 2026 hochfahren. Darauf verweist Werksleiter Andre Thirig. Der Standort steigerte die Fertigung von Elektroautos über das Jahr 2025 hinweg Quartal für Quartal und schloss das Jahr stabil ab – ein Zeichen dafür, dass sich die Abläufe eingespielt haben und der Betrieb verlässlich läuft.
Rund 11.000 Menschen arbeiten in Grünheide. Aktuell entstehen dort wöchentlich mehr als 5.000 Model Y, was grob 250.000 Fahrzeugen im Jahr entspricht. Das Unternehmen betont, dass es am deutschen Standort weder Produktionsstopps noch Entlassungen gab – ein Kontrapunkt zu mehreren anderen Industriebetrieben im Land.
Die Erweiterung schreitet voran. 2025 investierte der Autobauer weiter in zusätzliche Fertigungskapazitäten. Eine erste Teilgenehmigung zur Ausweitung der Produktion liegt bereits vor, die Vorbereitung für die zweite Genehmigungsstufe läuft.
Im deutschen Heimatmarkt ist das Umfeld anspruchsvoller: Von Januar bis November 2025 wurden 17.358 neue Teslas zugelassen – fast 48 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig liefert Grünheide in mehr als 30 Länder, darunter Kanada, wo Käufer hohe US-Importzölle vermeiden können. Das hilft, schwächere heimische Zulassungen abzufedern.
Das Unternehmen rechnet damit, dass staatliche Unterstützung beim Kauf und Leasing von Elektroautos in Deutschland 2026 die Nachfrage anschiebt. Entsprechend ist die Europastrategie eng an den Neuwagenmarkt 2026 gekoppelt – auf dieses Segment setzt die Marke deutlich, bleibt dabei aber spürbar vom politischen Rückenwind abhängig.