Mit Road House lieferte Regisseur Doug Liman ein gelungenes Remake des gleichnamigen Originals. Im Kultfilm vom 1989 mimt Patrick Swayze den Türsteher mit Philosophiediplom, in der Neuverfilmung ist es Jake Gyllenhaal, der pure Action liefert. Der Film wurde im März 2024 erstmals auf Amazon Prime veröffentlicht, wo er innerhalb von zwei Monaten über 80 Millionen Streams verzeichnen konnte (via Deadline ), jetzt läuft Road House erstmals im Fernsehen.

ProSieben zeigte die Free-TV-Premiere am 25. Dezember 2025 um 22:55 Uhr. Die Wiederholung lief in der Nacht auf den 27. Dezember um 01:55 Uhr. Alternativ könnt ihr Road House bei Prime und weiteren Anbietern streamen.

Road House bei Prime Video: Beste Action-Unterhaltung mit Jake Gyllenhaal

Im Mittelpunkt steht Elwood Dalton (Gyllenhaal), ein ehemaliger UFC-Kämpfer, der sich als Rausschmeißer durchschlägt und von seiner Vergangenheit gezeichnet ist. Als er den Job in einer abgelegenen Strandbar annimmt, scheint das zunächst nach Routine zu klingen: Stress schlichten, Ärger vermeiden, Ordnung halten.

Doch schon bald zeigt sich, dass hinter der idyllischen Fassade der Florida Keys ein brutales Machtgefüge steckt. Kriminelle Strukturen, Korruption und rohe Gewalt bestimmen den Alltag – und Dalton steckt unweigerlich mittendrin.

Road House bietet harte Kämpfe und viel Action

Nach außen hin wirkt Dalton ruhig und gelassen, jeder Schritt ist überlegt, aber unter der Fassade brodelt es. Gyllenhaal verkörpert diese Mischung aus Kontrolle und unberechenbarer Gewalt. Der Schauspieler hat für die Rolle sichtbar hart trainiert und der Film nutzt das konsequent: Die Action wirkt direkt, schmerzhaft und erstaunlich roh.

Bei Amazon Prime erreichte Road House in kurzer Zeit ein Millionenpublikum, sehr zum Missfallen von Regisseur Liman, der sich in seinem Honorar betrogen sah, dachte er doch, der Film würde im Kino erscheinen. Trotz der hohen Streaming-Zahlen und der temporeichen Inszenierung, fiel die Kritik mittelmäßig aus. Bei Rotten Tomatoes  heißt es etwa im allgemeinen Konsens:

Road House aktualisiert einen Kultklassiker für eine neue Generation und übernimmt dabei erfreulicherweise die Betonung des Originals auf platter Action anstelle von erzählerischer Intelligenz.

Eine ausgereifte Story ist also nicht zu erwarten, dafür seht ihr Gyllenhaal als wahres Muskelpaket, das harte Kämpfe austrägt und kompromisslos zuschlägt. Für Action-Fans ist Road House ein sehenswerter Spektakel, das bestens unterhält und sich selbst nicht allzu ernst nimmt.