Die Karlsruher starten mit einigen Fragezeichen im Gepäck in die Rückserie. Das größte: Wie kann der Riss zwischen Spielern und KSC-Verantwortlichen gekittet werden? Können es die Verantwortlichen beim KSC überhaupt wieder schaffen, das Vertrauen der Profis zurückzugewinnen? Und: Gelingt das auch zwischen den Bossen und dem Cheftrainer?
Bajramovic-Rauswurf nagt immer noch an den Profis
Denn durch den bis heute nicht stringent begründeten Rauswurf von Assistenzcoach Zlatan Bajramovic viel an Vertrauen verloren. Hinzu kommt: Während Trainer Christian Eichner über diese neue, unangenehm bedrückende Situation nachdachte, sollen dem Fußballlehrer über die Feiertage interessante Anfragen und Offerten ins Haus geflattert sein.

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KSC-Trainer Eichner hatte angekündigt, intensiv über seine Zukunft nachdenken zu wollen.
Foto: Michaela Anderer
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KSC-Trainer Eichner hatte angekündigt, intensiv über seine Zukunft nachdenken zu wollen.
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Wann kehren Ben Farhat und Egloff wieder auf den Platz zurück?
Die nächste Frage: Wie schnell kommen die lange, lange verletzten Louey Ben Farhat und Lilian Egloff wieder in Form? Louey Ben Farhat fehlt nach einem Mittelfußbruch seit Ende August, Lilian Egloff muss nach einem Muskelfaserriss seit Ende September tatenlos zuschauen.

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Lilian Egloff (l.) mit KSC-Trainer Christian Eichner.
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Lilian Egloff (l.) mit KSC-Trainer Christian Eichner.
Foto: Michaela Anderer
Beide kehren vorsichtig ins Teamtraining zurück, beide sind beim Trainingslager in Spanien im Januar dabei. Und: Auf beiden ruhen große Hoffnungen. Können sie diese hohen Erwartungen erfüllen? Oder werden sie davon erdrückt? Reagiert der KSC noch auf dem Transfermarkt, wenn dieses Duo nicht schnell ein hohes Leistungsniveau erreicht?
Die Hoffnung liegt immer noch auf den Neuzugängen
Noch eine Hoffnung haben die KSC-Chefs: Dass bei den nicht billigen Neuzugängen die Formkurve nach oben geht, dass es zumindest einigen aus dem halben Dutzend neu verpflichteter Feldspieler gelingt, sich an Liga zwei zu adaptieren und mit konstant guten Leistungen zum Aufschwung beitragen.
Sportgeschäftsführer Mario Eggimann hatte das Team nach dem Unentschieden in Bochum im letzten Hinrundenspiel positiv beurteilt: „Das war eine sehr gute Leistung. Wir haben eine Entwicklung und Stabilisation gesehen. Wir hätten sogar gewinnen können.“ Dann – wieder einmal – ein Bekenntnis zu Christian Eichner als Cheftrainer.

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KSC-Sportgeschäftsführer Mario Eggimann.
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KSC-Sportgeschäftsführer Mario Eggimann.
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Eines war in Bochum offensichtlich: „Eiche“ erreicht das Team. Der KSC-Coach hat eine große Persönlichkeitsautorität, kann die Profis noch immer motivieren, genießt hohes Ansehen für seine akribische Arbeit. Eichner schafft es, die Mannschaft – trotz der Unruhen im Umfeld – zu motivieren.
„Game-Changer“ Shio Fukuda?
Am letzten Spieltag wurde auch ein Bann gebrochen. Denn da wurde erstmals in dieser Spielrunde ein Einwechselspieler zum „Game-Changer“: Shio Fukuda in Bochum. Der Japaner bereitete einen Treffer vor und traf einmal selbst beim 2:2. Bei den Blau-Weißen haben nun alle die Hoffnung, dass sich das in der Restrunde wiederholt und dazu beiträgt, dass die Karlsruher schnell die magische 40-Punkte-Marke überspringen.

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Shio Fukuda (l.) – die Rettung in der Rückrunde?
Foto: Michaela Anderer
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Shio Fukuda (l.) – die Rettung in der Rückrunde?
Foto: Michaela Anderer
Ein Vorteil im Hinblick auf die Rückserie: Trainer Christian Eichner hat es in den bisherigen Trainingseinheiten geschafft, dass seine Spieler problemlos zwischen verschiedenen Spielsystem switchen können. Von der Viererkette zur Dreierkette – kein Problem.
Nach dem Trainingslager wartet der FC Thun
Das KSC-Team geht mit 22 Zählern auf dem Konto in die Rückrunde. Der Auftakt ist am 3. Januar um 10 Uhr im Wildpark angesagt. Tags darauf bereits das erste Testspiel gegen den Schweizer Club FC Thun. Das Überraschungsteam in der ersten Liga der Eidgenossen, denn der kleine FCT ist Tabellenerster.
An den FC Thun hat der KSC den Mittelfeldspieler Noah Rupp verliehen. Rupp wurde im Juli 2024 vom KSC verpflichtet, mit einem langfristigen, gut dotierten Vertrag ausgestattet, aber er konnte sich im Wildpark nicht durchsetzen. Auch in Thun ist er aktuell Ergänzungsspieler.

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Noah Rupp
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Noah Rupp
Foto: Michaela Anderer
Schon am 6. Januar reisen die Badener ins spanische Estepona, ganz in der Nähe von Marbella. Sieben Tage wird dort intensiv trainiert, wird an taktischen Feinheiten gefeilt, um beim Auftaktspiel der zweiten Liga in Münster erfolgreich zu sein.
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