Sagt er arrivederci?
Laut dem italienischen Blatt „Gazzetta dello Sport“ will die AC Mailand Bayerns Minjae Kim (29) im Januar holen.
Der Tabellenzweite der Serie A sucht in der Innenverteidigung nach Verstärkungen. Dem Bericht zufolge hält Sportdirektor Igli Tare (52) nach Spielern Ausschau, die Italien bereits kennen und über umfangreiche internationale Erfahrung verfügen.
Kim passt ins Profil. Er spielte von 2022 bis 2023 für eine Saison in Neapel, gewann in dieser Spielzeit direkt die Meisterschaft und wurde zum besten Verteidiger der Liga gewählt. Anschließend holten ihn die Bayern für 50 Millionen Euro Ablöse.

Kim kam bislang in 96 Spielen für die Bayern zum Einsatz
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Auch auf Top-Niveau ist der Südkoreaner erfahren. Mittlerweile kommt er auf 36 Einsätze in der Champions League.
Das Problem am möglichen Milan-Wechsel: Kims Gehalt!
Der Abwehrspieler verdient in München geschätzte 17 Millionen Euro pro Saison. Zu viel für die Rossoneri. Um ins Geschäft zu kommen, müssten die Bayern also Teile des Salärs übernehmen.
Kompany will Kim nur ungern abgeben
Unter Trainer Vincent Kompany (39) ist Kim in dieser Spielzeit Rotationsspieler. In der Innenverteidigung sind vor ihm Dayot Upamecano (27) und Jonathan Tah (29) gesetzt. Bislang stand er in der laufenden Saison achtmal in der Startelf.
Nach BILD-Informationen will der Coach Kim dennoch nicht abgeben. Und auch der Spieler selbst möchte sich in München weiterhin durchsetzen, zumal die Zukunft von Upamecano (Vertrag läuft im Sommer aus, aktuell läuft der Kaugummi-Poker) bisher nicht geklärt ist.
Die Bayern-Bosse würden den Nationalspieler (75 Einsätze für Südkorea) wohl auch deswegen nur bei einem Mega-Angebot um die damalige 50-Mio.-Ablöse abgeben – zudem bräuchten die Münchner dann noch einen Abwehr-Ersatz in diesem Winter.
Unter diesen Voraussetzungen scheint ein Wechsel zu Milan eher unwahrscheinlich. Die Italiener haben daher auch Alternativen auf dem Zettel. Neben Dortmunds Niklas Süle (30) zählen auch Axel Disasi (27/Chelsea) und Luiz Felipe (28/Rayo Vallecano) zu den Kandidaten.