03:04 Uhr | Ostseekabel-Schaden: Verdächtiges Schiff brach womöglich EU-Sanktionen

Nach der erneuten Beschädigung eines Unterwasserkabels in der Ostsee haben die finnischen Behörden neue Informationen über das verdächtige Schiff mitgeteilt. Nach Angaben der Zollbehörde ergab eine Überprüfung des Frachters, dass er möglicherweise auch die EU-Sanktionen gegen Russland verletzt hat. An Bord sei russischer Stahl, der wohl für Israel bestimmt sei. Die Ladung wurde den Angaben zufolge vorerst beschlagnahmt. Das Schiff unter der Flagge eines karibischen Inselstaats war nach der Entdeckung des Kabelschadens von Finnland festgesetzt worden. (Quelle: AFP)

01:57 Uhr | Russland übergibt USA angebliche Beweise zu Drohnenvorwurf

Russland hat nach eigenen Angaben Navigationsdaten einer ukrainischen Drohne entschlüsselt und diese als Beleg für einen geplanten Angriff auf eine Residenz von Präsident Wladimir Putin an US-Vertreter übergeben. Das Verteidigungsministerium teilte mit, die Materialien seien dem Militärattaché der US-Botschaft in Moskau vorgelegt worden. Die Ukraine weist die Vorwürfe zurück und spricht von einem Vorwand für weitere Angriffe. US-Medien hatten zuvor berichtet, die CIA sehe keinen Angriff auf Putins Residenz. (Quelle: dpa)

01:12 Uhr | Ukraine: Angriffe richten sich nur gegen militärische Ziele

Nach russischen Angaben über einen ukrainischen Drohnenangriff auf ein Hotel in der besetzten Region Cherson hat das ukrainische Militär erklärt, ausschließlich militärische und andere legitime Ziele anzugreifen. Die Streitkräfte hielten sich an das humanitäre Völkerrecht, teilte der Generalstab mit. Eine konkrete Stellungnahme zu dem mutmaßlichen Angriff auf das Hotel gab es zunächst nicht. (Quelle: Reuters)

00:46 Uhr | Selenskyj erwartet Fortschritte bei Sicherheitsgarantien

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj rechnet in den kommenden Tagen mit weiteren Fortschritten bei Verhandlungen über Sicherheitsgarantien für die Ukraine. Politisch sei fast alles vorbereitet, nun gehe es um Details zu Garantien in der Luft, zu Land und zu Wasser, sagte er in Kiew. An einem Treffen der Sicherheitsberater sollen Vertreter von 15 Staaten, der EU und der Nato teilnehmen. Selenskyj betonte zudem den Bedarf an Waffen, Flugabwehrraketen und finanzieller Unterstützung. (Quelle: dpa)

00:05 Uhr | Die Ereignisse gestern – 1. Januar 2026

Der US-Geheimdienst CIA sieht keinen Hinweis darauf, dass ein ukrainischer Drohnenangriff auf Präsident Wladimir Putin oder dessen Residenz zielte. Nach Einschätzung der CIA galt der Angriff einem militärischen Ziel in derselben Region. Damit widerspricht Washington den russischen Vorwürfen. Die Ukraine bestreitet einen Angriff auf Putin, Experten äußern Zweifel an den von Russland vorgelegten Beweisen. US-Präsident Donald Trump wurde darüber informiert und teilte anschließend einen russlandkritischen Beitrag.