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Eine Liebesgeschichte in „Das Traumschiff: Madikwe“ sorgt für Empörung. Viele ZDF-Zuschauer zeigten sich während der Ausstrahlung im Netz entsetzt.

Durban – Am Neujahrstag nahm „Das Traumschiff“ mit Kapitän Max Parger, verkörpert von Florian Silbereisen, Kurs auf Afrika. Die ZDF-Folge „Madikwe“ führte die Crew nach Südafrika ins gleichnamige Wildreservat.

Szene aus „Das Traumschiff: Madikwe“Wie gewohnt, funkte es auf dem „Traumschiff“ gewaltig – doch das gefiel nicht jedem. © Screenshot/ZDF/Das Traumschiff

Doch ein Handlungsstrang sorgte bei den Zuschauern, wie schon bei einer der vergangenen „Traumschiff“-Folgen, für heftige Reaktionen: die Liebesgeschichte zwischen zwei Teenagern, die durch die Beziehung ihrer Eltern zu Stiefgeschwistern werden sollten. Was als harmlose Urlaubsromanze begann, entwickelte sich zu einer Konstellation, die viele Zuschauer auf der Plattform X als unpassend und verstörend kommentierten.

Patchwork-Liebelei auf dem „Traumschiff“ macht Zuschauer fassungslos

Die Handlung um die Patchwork-Familie Sommer-Wagner bildete einen zentralen Strang der Folge. Katja Sommer und Björn Wagner reisten verliebt mit ihren Teenagerkindern Lisa und Paul an Bord. Während die Eltern ihre gemeinsame Zukunft planten, verstanden sich die Jugendlichen zunächst nicht sonderlich. Doch die anfängliche Distanz wandelte sich rasch in Annäherung. Verliebte Blicke und erste zarte Gesten mündeten schließlich in einen Kuss – sehr zum Entsetzen der Eltern, die die Szene im Hotel mitbeobachteten.

Die Reaktion der Eltern ließ nicht lange auf sich warten. Katja Sommer stellte ihre Tochter Lisa zur Rede, während Björn Wagner seinem Sohn die Problematik der Situation verdeutlichte. „Wie soll das gehen, wenn wir alle zusammen wohnen? Ihr seid dann wie Bruder und Schwester und gleichzeitig …“, gab er Paul zu bedenken. Die Liebelei der Kinder entzweite das frisch verliebte Elternpaar kurzzeitig. Dank eines Tricks der Teenager fanden Katja und Björn jedoch wieder zusammen.

Kinderstar, Helene Fischer, „Traumschiff“: Florian Silbereisens Karriere in Bildern Florian Silbereisen mit seinem Akkordeon 1991 im Musikantenstadl. Helene Fischer und Florian Silbereisen küssen sich. Florian Silbereisen als Kapitän des ZDF-Traumschiffs (Fotomontage)Fotostrecke ansehen

Gegen Ende der Sendung schien die jugendliche Romanze beendet. „Du bist ein toller neuer Bruder“, sagte Lisa zu Paul, der erwiderte: „Und du meine Schwester.“ Doch die vermeintliche Auflösung währte nur kurz. Kurz vor der Schlussszene küssten sich die beiden erneut und hielten beim Kapitänsdinner anschließend heimlich Händchen. Sowohl Eltern als auch Kinder traten damit als Paare in Erscheinung – eine Konstellation, die bei vielen ZDF-Zuschauern auf Unverständnis stieß.

Auf der Plattform X äußerten sich zahlreiche Zuschauer entsetzt über den Handlungsstrang. „Ich dachte, sie hätten sich jetzt darauf geeinigt, Geschwister zu sein?“, fragte ein Nutzer irritiert. Ein anderer kommentierte: „Sie sehen sich als Geschwister? Aber schön knutschen. Ewwww“. Die Kritik reichte von „Was ein hanebüchener Unsinn“ bis zu „Wie kann man so einen Mist durchwinken?“. Ein Zuschauer bezeichnete die Konstellation als „beinah Inzest“, während ein weiterer fragte: „Wieso machen die Geschwister plötzlich rum?“. Die Reaktionen zeigten deutlich, dass dieser Handlungsstrang die Grenzen des Akzeptablen für viele Zuschauer überschritten hatte. Übrigens: Nach ihrem „Traumschiff“-Kuss mit Florian Silbereisen sprach Valentina Pahde offen über ihren Kollegen. Verwendete Quellen: „Das Traumschiff: Madikwe“ (ZDF/ZDFmediathek), zdf.de, x.com