Daher war auch schon länger darüber spekuliert worden, dass Peretz‘ Leihe vorzeitig beendet werden könnte. Schon im Oktober hatte er dem israelischen TV-Sender Sport 5 gesagt: „Es ist offensichtlich, dass ich enttäuscht bin, dass ich in Hamburg nicht spiele. Ich hatte nicht angenommen, dass ich nicht zum Einsatz komme. Es war eigentlich klar, dass ich spielen werde.“

Southampton brachte sich beim israelischen Nationaltorwart in den vergangenen Wochen in Stellung. Vom Interesse des Traditionsklubs von der Insel hatte Anfang Dezember schon die Bild berichtet. Nun machte Southampton, wo Peretz auf mehr Einsatzzeit hofft, offenbar ernst.

Der vom deutschen Coach Tonda Eckert trainierte Klub tut sich nach dem Premier-League-Abstieg in der Vorsaison bisher schwer, steht in der Championship lediglich im Tabellenmittelfeld. Mit dem irischen Nationalkeeper Gavin Bazunu hätte Peretz in Southampton zwar starke Konkurrenz, der 23-Jährige ist allerdings keineswegs unumstritten. In der laufenden Saison musste er schon für einige Wochen auf die Bank, als ihm Routinier Alex McCarthy den Platz zwischen den Pfosten vorübergehend wegschnappte. Peretz könnte für mehr Konstanz auf der Torwartposition sorgen.

Dass Peretz bei Bayern noch eine Zukunft haben könnte, ist sehr unwahrscheinlich. Schließlich baute der FCB zuletzt Jonas Urbig als potenziellen Nachfolger für Manuel Neuer auf, zudem könnte auch der seit 2023 an den VfB Stuttgart verliehene Alexander Nübel diese Rolle möglicherweise künftig ausfüllen.