Der erste Drehtag, den Mahyar Goudarzi im Gefängnis verbrachte, hinterließ in ihm ein beklemmendes Gefühl. Die dicken Mauern, die Gitter, die Enge der Zellen. Das schlechte Gewissen, wenn er abends seine Kamera einpackte und nach Hause ging, während seine Gesprächspartner eingesperrt blieben. Daran musste er sich erst einmal gewöhnen.